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Schimmelwohnungen: Sanierung der dauert Jahre

Greifswald Schimmelwohnungen: Sanierung der dauert Jahre

Gutachten trifft nicht auf alle Häuser zu

Greifswald. . Aus der schnellen Sanierung der von Schimmel betroffenen Wohnungen in der Ladebower Flugplatzsiedlung wird nichts. Der Grund: das vorliegende Gutachten ist nur auf zwei der acht Häuser anwendbar. Darüber informierte der Ortsratsvorsitzende Wieck/Ladebow Bernd Lieschefsky (Bürgerliste). 16000 Euro pro Haus wollte die Eigentümerin, der Wohnungsbau und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG) aufwenden. Der stadteigenen Wohnungsgesellschaft gehören in Ladebow 106 Wohnungen.

„In unserem Plan für das kommende Jahr ist die Instandsetzung für das Wohnhaus in der Hugo-Finke-Straße 1 bis 3 vorgesehen“, sagte WVG-Sprecherin Jana Pohl auf OZ-Nachfrage. „Wir gehen derzeit davon aus, jedes Jahr ein Haus in Ladebow zu sanieren.“ Der Aufwand sei nun wesentlich höher. Wegen des Denkmalstatus der Siedlung kann die nötige Dämmung nur innen vorgenommen werden. „Bei Härtefällen werden nach vorheriger Prüfung gezielte Aktionen gegen den Schimmelbefall unternommen“, verspricht Pohl. Trotz des erhöhten Aufwandes werde es keine Mietsteigerungen geben, verspricht sie.

Dass das ursprüngliche Sanierungsgutachten nur auf zwei Häuser zutreffe, habe man erst bei Ausführung der Arbeiten feststellen konnten. „Für alle anderen müssen wir von vorn beginnen, also eine neue Sanierungsstrategie entwickeln. Das beginne mit der Erfassung des Bestandes. Anschließend müssten Lüftungskonzepte entwickelt und die bestehende Wärmeversorgung untersucht werden.

Laut dem nun großteils unzutreffenden Gutachten beruhen die Probleme der Häuser darauf, dass eine bestehende „Luftschichtdämmung“ bei der Sanierung nach der Wende, in den Jahren 1996 bis 1999, beschädigt wurde. Diese Zwischenräume seien acht Zentimeter breit. Voraussetzung für die Dämmung sei, dass kein Luftaustausch erfolge. Genau das sei nicht mehr der Fall, hieß es. Dadurch konnte Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen. Bei der Sanierung sollte überall sogenannter Blähdämmstoff von außen in die Hohlräume geblasen werden. eob

OZ

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