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Grischow Schöner Dorfmittelpunkt

Aus alter Gutshausruine wurde ein modernes Wohnheim.

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Bärbel Neumeier und Andreas Schütz am neuen Grillplatz auf dem Freigelände hinter dem Wohnheim.

Grischow. Seit dem Jahr 2000 hat Grischow wieder ein ansehnliches Zentrum. Mit Hilfe von EU-Fördermitteln wurde das alte Gutshaus damals saniert, seitdem dient es als Übergangs- und Wohnheim für psychisch kranke Menschen. Betreiber der Einrichtung ist der psychosoziale Trägerverein „Gartenhaus“ e.V. Stralsund. „Wir helfen, Menschen mit psychischen Störungen oder Erkrankungen, wieder einen Weg in die Gesellschaft, in ihre Familien und in ein selbstbestimmtes Leben zu finden“, erklärt Imrich Zavada (51), stellvertretender Leiter.

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Bärbel Neumeier und Andreas Schütz am neuen Grillplatz auf dem Freigelände hinter dem Wohnheim.

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Er berichtet, das im Jahr 2008 nach langen Gesprächen mit dem Heimsprecher Siegmar Jonas entschieden wurde, den Rest des Gartens nach den Bedürfnissen der 18 Bewohner umzugestalten. „Es wurden ein Hühnerstall gebaut und neue Tiergehege, wo sich jetzt Hühner, Enten und Gänse befinden.“ Auch Schafe und Alpakas laufen dort, die Schafwolle wurde über Winter verarbeitet. Die Tiere seien zu therapeutischen Zwecken da, sagt Zavada. Er informiert weiter, dass auch das Gelände umgekrempelt wurde. Dabei sei das Grab des letzten Gutsherren gefunden worden. Seine Nachfahren hätten es restauriert, nun werde es vom Wohnheim gepflegt.

„Außerdem wurde ein kleiner Fischteich angelegt, und zurzeit sind die Bewohner der Gartengruppe fleißig dabei, einen Grillplatz zu bauen“, erzählt Imrich Zavada. „Unser Ziel ist, den Bewohnern trotz ihrer Krankheit ein glückliches und erfülltes Leben zu ermöglichen. Deshalb haben wir unsere Strukturen den Peenewerkstätten und denen der SOS-Dorfgemeinschaft angepasst.“ Die Bewohner seien in drei Gruppen — kochen, Reinigung und Garten — tätig. Für einen Bewohner laufen schon die Vorbereitungen zu einer eigenen Wohnung, berichtet Zavada. Ihnen allen stehen Krankenschwestern, Sozialarbeiter, Ergotherapeuten und Erzieher zur Seite. „Ich beschreibe unser Haus gern als eine Großfamilie, wo jeder seine Pflichten und seinen Platz hat“, sagt Zavada.

Künftig wolle sich das Heim auch noch mehr öffnen. „Besucher können schon jetzt gern kommen und sich bei uns umsehen und davon überzeugen, was unsere Bewohner schon geschaffen haben. Und wir planen zu unserem 15-jährigen Bestehen auch einen Tag der offenen Tür“, kündigt Imrich Zavada an.

 

cd

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