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Grimmen Schon 900 Spenden im ersten Quartal
Vorpommern Grimmen Schon 900 Spenden im ersten Quartal
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04:12 12.04.2013
Egbert Fritsche (2.v.l.) wird f�r 100 Blutspenden geehrt. Andrea Voellmer, Gert Petersohn und Dr. Hartmut Schuster (r.) gratulieren. Quelle: Walter Scholz

4200 Transfusionseinheiten (à 500 Milliliter) wurden im vergangenen Jahr im Bereich des Stralsunder Instituts gespendet, im ersten Quartal 2013 sind es schon 900. Ein Drittel der Gesamtspenden kommen immerhin aus der Region Grimmen/Stralsund. „Es ist immer ein freudiges Ereignis, wenn die Abnahmeteams über gute Ergebnisse berichten, sagte Dr. Hartmut Schuster, ehemaliger Direktor des Stralsunder Institutes für Transfusionswesen. Er zeichnete am Mittwoch gemeinsam mit Gert Petersohn, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Nordvorpommern 13 Bürger im Golfpark „Strelasund“ aus, die schon seit vielen Jahren Blut spenden.

Zu den Geehrten zählt auch Egbert Fritsche (60). Der Grimmener wurde für seine 100. unentgeltliche Spende geehrt und war sehr gerührt und stolz.

„Nach alter Tradition ehren wir Sie für Ihre unentgeltlichen Spenden. Auf diese Art und Weise habe ich die Möglichkeit, mit Ihnen zu sprechen und mich herzlich zu bedanken“, sagte Dr. Hartmut Schuster, bis vor einigen Wochen Direktor des Stralsunder Instituts. Das Institut in der Hansestadt hatte im vergangenen Jahr sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. „In all diesen Jahren gab es eine kontinuierliche Steigerung der Anzahl an Blutkonserven“, erklärte er. Während der Westteil des Landes hauptsächlich durch das Rostocker Institut versorgt wurde, war es im östlichen Teil das Stralsunder Institut.

Bis zu drei Produkten werden nach Schusters Worten aus einer Blutspende gewonnen — die Erythrozyten (für Operationen), Plasma (es findet Anwendung bei der Behandlung von Vergiftungen und Verbrennungen) und Thrombozyten (Onkologie). „Nur durch Ihre Hilfe war es möglich, das Blut für unsere Patienten zur Verfügung zu stellen“, betonte Schuster an die Spender gewandt.

Schuster verwies darauf, dass darunter auch Spenden sind, die von Angehörigen der Bundeswehr- Standorte abgegeben wurden. „Aber manchmal holt uns auch der Alltag ein“, sagte Hartmut Schuster und bezog sich dabei auf die Schließung des Stralsunder Instituts zum 1. Januar 2013. Es gebe aber nach wie vor an den Dienstag- und Donnerstagnachmittagen in Stralsund Abnahmetermine, beruhigte er. Zu Ostern ist auch das Labor in Stralsund geschlossen worden, die Räumlichkeiten müssen zum Jahresende verlassen werden, informierte Schuster. Ob es dann noch eine feste Abnahmestelle in Stralsund geben wird, stehe in den Sternen. Für die mobilen Abnahmeteams, die auch nach Grimmen kommen, werde sich jedoch nichts ändern. Das DRK-Krankenhaus Bartmannshagen werde primär durch das Institut in Neubrandenburg versorgt, informierte Dr. Schuster. Pressesprecherin Andrea Voellmer verwies darauf, dass es sowohl in Brandshagen, Abtshagen, im Seniorendomizil Kursana als auch in der Kreisverwaltung Blutspendetermine geben wird, die allerdings noch nicht fest stehen. Auch die Stadt Grimmen habe bekundet, einen weiteren Spendetermin anzubieten.

Die Ausgezeichneten
Bronzene Ehrennadel für 25 Spenden: Kati Braun, Basilian Drams, Detlef Engel, Mandy Groß, Beate Lahs, Petra Lucius, Fred Pergande, Petra Rätzke und Christine Wieczorek

Silberne Ehrennadel für 50 Spenden: Edeltraud Doß und Thomas Krey

Goldene Ehrennadel mit Ehrenkranz für 75 Spenden: Dieter Lange

Ehrennadel in Gold mit Ehrenkranz für 100 Spenden: Egbert Fritsche

Walter Scholz

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