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Grimmen Schüler lernen von echten Briten
Vorpommern Grimmen Schüler lernen von echten Briten
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00:00 18.02.2017

Eine ganze Woche lang haben 18 Schüler des Gymnasiums „Richard Wossidlo“ in Damgarten ausschließlich Englisch-Unterricht gehabt – und das in den Ferien.

Justin (l.) und Hannes sind Schüler des Wossidlo-Gymnasiums. Die beiden haben im Projekt „English in Action“ ein Monopoly-Spiel auf englisch mit Ribnitz-Damgartener Straßennamen gebastelt und stellen es vor ihrer Klasse, Lehrern und Eltern vor. Quelle: Foto: Michaela Krohn

Mit dem Projekt „English in Action“ wollten sie ihre sprachlichen Fähigkeiten auch in der schulfreien Zeit weiter ausbauen. Gestern führten die Gymnasiasten vor Lehrern, Eltern und Mitschülern kleine Szenen vor, die während der Woche erarbeitet worden waren.

So haben die Schüler Justin und Hannes ein Monopoly-Spiel nachgebaut und die Straßennamen mit Ribnitzer und Damgartener Straßen ersetzt. Wie das Spiel funktioniert, haben die beiden auf englisch vorgetragen.

Genau das ist auch das Ziel der „English in Action“-Woche. „Der Schwerpunkt lag auf der Entwicklung des Sprechens“, erklärt die Englischlehrerin und stellvertretende Schulleiterin Birgit Spiegelberg, die die Ferienaktion schon zum fünften Mal organisiert hat. Dazu hat sie Englischlehrer aus Großbritannien eingeladen.

Maya Wheeler aus Kent und Shaun Flynn aus Northumberland haben die gesamte vergangene Woche mit den Schülern geübt. Und: Die beiden Briten können kein Deutsch. „Die Kinder mussten sich also zwangsläufig mit den Lehrern auf Englisch unterhalten“, sagt Birgit Spiegelberg.

„Wir haben jeden Tag fünf Stunden Unterricht mit den Schülern gemacht“, berichtet Maya Wheeler. Auf dem Stundenplan standen unter anderem Fächer zur britischen Kultur, Konversation und Übung. „Die Schüler aus Ribnitz-Damgarten haben das sehr gut gemacht. Ich habe richtig gespürt, dass sie unbedingt etwas lernen wollten. Das ist toll“, sagt die Britin.

Ganz wichtig dabei: „Fehler sind erlaubt.“ Nur so würden die Schüler nach und nach lernen und sich daran gewöhnen, frei zu sprechen. „Genau das ist unser Bestreben“, sagt Maya Wheeler. Natürlich sei es manchmal schon schwierig, Sachverhalte in der eigenen Sprache zu erklären. „Aber es in einer Fremdsprache zu tun, kann noch schwieriger sein. Die Kinder haben aber vieles mit Humor genommen“, sagt sie.

Im kommenden Jahr soll es wieder eine Woche mit dem Projekt „English in Action“ geben.

Michaela Krohn

OZ

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