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Grimmen Schwerkranken Kindern eine Freude machen
Vorpommern Grimmen Schwerkranken Kindern eine Freude machen
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00:00 23.04.2013
Schwester Dagmar Riske nahm die Strickspenden von Barbara Becker, Giesela Hinz, Brunhilde Raddatz, Renate Hohm, Christa Lessig und Bärbel Schacht (v.l.) entgegen.
Abtshagen

Mit zwei großen Kartons voller Mützen, Socken, gestrickter Puppenkleidung und Kuschelkissen, sogar Puppen und Plüschtieren besuchten einige Damen von der Volkssolidaritätsgruppe Abtshagen die Kinderkrebsstation der Universitätsklinik Greifswald. Dagmar Riske war 22 Jahre Stationsschwester und leitet jetzt die Ambulanz. Außerdem ist sie die Vorsitzende des Vereins zur Unterstützung krebskranker Kinder und der Krebsforschung im Kindesalter Greifswald/Vorpommern e.V.. Sie nahm die mit viel Liebe angefertigten Sachspenden von den Frauen entgegen. „Wir haben Wollspenden aus dem ganzen Dorf bekommen, und es haben auch Frauen mitgemacht, die nicht bei uns organisiert sind“, berichtet Renate Hohm von der großen Resonanz. „Die Idee ist langfristig gereift und hat viele mit angesteckt. Es ist doch etwas Wunderbares, wenn man ein Ziel hat und Kindern eine Freude machen kann“, erzählt Bärbel Schacht, eine von den fleißigen Strickomis. Dagmar Riske nahm sich Zeit für die kleine Delegation aus Abtshagen und berichtete von der Arbeit auf der Kinderkrebsstation. Seit 2010 ist dieser Fachbereich in das neue Klinikgebäude eingezogen. Die Bedingungen für die schwerkranken Patienten und das Klinikpersonal sind zwar sehr gut, aber das Elternhaus ist weit entfernt. „Das Elternhaus ist 1995 ausschließlich durch Spenden erbaut worden.

Kinder brauchen den Kontakt zu ihren Eltern und Geschwistern. Wir wünschen uns so sehr, das wir in der Nähe ein neues Elternhaus bauen können“, erzählt die Vereinsvorsitzende von den Plänen. Dagmar Riske berichtete zum einen vom Alltag auf der Station und dem monatelangen Aufenthalt der Kinder bis zu achtzehn Jahren sowie von der Antikörpertheraphie. „Wir sind die erste und einzige Klinik für Kinder in ganz Deutschland, die die Antikörpertheraphie eingeführt hat. Das ist auf die Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Holger Lode zurück zu führen. Dadurch haben wir inzwischen Patienten aus ganz Europa.“ „Es war sehr interessant und motiviert, weiterzumachen“, meinte Brunhilde Raddatz. Und so wurde gemeinsam mit Schwester Dagmar an neuen Ideen gearbeitet. „Ich könnte mir vorstellen, dass unsere Kinder so ein schönes Kissen als Geschenk bekommen und Mützen sind immer gut. Die brauchen wir zu jeder Zeit“, freut sich Dagmar Riske.

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