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Vorland Schwerpunkt Frankreich

„ Ich war fremd — Ihr habt mich aufgenommen“. So lautete in diesem Jahr der Leitgedanke des Weltgebetstages. Eine Veranstaltung dazu gab es Freitag in Vorland.

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Worte des Gedenkens gab es für die Frauen, die immer noch um Gleichberechtigung auf der Welt kämpfen müssen.

Quelle: Walter Scholz

Vorland. Bereits 1929 wurde dieser Tag in lutherischen Gemeinden im Elsass begangen.

Im Mittelpunkt des Weltgebetstages stand Frankreich. Mit „Bonjour, bonjour“, begrüsste Marie Lächler-Wenzlaff (43) Freitagabend die Gäste der Kirchgemeinde Vorland/Rolofshagen im Gemeinderaum in Vorland. Auf einer ausgebreiteten Karte der Republik Frankreich legten Frauen Gegenstände, die typisch für Frankreich sind, ab. So beispielsweise Wein, Camembert-Käse, ein Modell des Eiffelturmes und eine Meeresmuschel. Anhand von Dias wurde Frankreich den Besuchern vorgestellt. Marie Lächler-Wenzlaff berichtete, dass die Kollekte des Weltgebetstages verschiedenen Projekten zugute kommt. So „La Cimade“ (Frauenhäuser für Migrantinnen). Vorgetragen wurden die Schicksale von Frauen, die nach Frankreich gekommen waren, um ein neues Leben zu beginnen. Irena kam aus der Ukraine, wurde mit einem Job gelockt, dann aber von einem Zuhälterring ausgebeutet. Ein weiteres Schicksal war das von Joyce, in Frankreich geboren, nachdem ihre Eltern aus dem Kongo geflohen waren. Sie bekam trotz guter Abschlüsse keinen Job, weil in ihrem Pass darauf hingewiesen wird, dass sie fremdländische Wurzeln hat. Schicksale, die die Anwesenden sichtlich betroffen machten. Doch die Hoffnung sollte man nie aufgeben. Dies zeigte der Tanz „Ein Saatkorn gesät“,den Jessica Albrecht (12) aufführte.

Nach dem Gottesdienst gab es ein gemeinsames Abendbrot, natürlich mit typisch französischen Gerichten. Gemeindemitglieder hatten diese vorbereitet. So Ente in Orangensoße, Salat mit Thunfisch, Buchweizen Crepes oder frittierte Falafel (unter anderem mit Kichererbsen zubereitet). Angestossen wurde mit Bordeaux-Wein. „Schön, dass es den Weltgebetstag gibt. Nicht nur, dass wir Frauen in anderen Ländern helfen,wir erfahren auch viel über andere Staaten“, sagte Rosemarie Hirsch (78).

Walter Scholz

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