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Grimmen Selbermachen inklusive
Vorpommern Grimmen Selbermachen inklusive
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00:00 11.03.2013
Alina versucht sich unter Anleitung von Regine Spillner an einer Fingerschale. Quelle: Roswitha Pendzinsky
Ahrendsee

„Wir mögen das Blau so gerne, das ist wunderschöne Keramik“, schwärmt Christine Würfel aus Greifswald und kann sich nicht gleich entscheiden, welche von den vielen Schalen sie kaufen wird. Währenddessen ist ihre Enkelin Alina schon fleißig am Kneten und Modellieren. „Guck mal, den Hasen habe ich schon gemacht, der heißt Luzi“, zeigt die Lütte ihr erstes Stück. Mit viel Geschick fertigt das kleine Mädchen noch zwei Tassen an.

Traditionell hatte die Keramikerin Regine Spillner am Wochenende in ihre Werkstatt zum Tag der offenen Tür eingeladen. „Das ist hier eine tolle Atmosphäre und es ist schön, dass man sich selbst auch mit Ton ausprobieren kann“, berichtet die junge Greifswalder Oma. Zum Selbermachen ist auch wiederholt Ilona Kellenberger aus Segebadenhau gekommen. „Im letzten Jahr habe ich eine Seifenschale fürs Bad angefertigt, jetzt kommt noch ein Becher dazu. Spannend wird es immer nach dem Glasieren, wie es aussieht“, erzählt die Dame, die gerne öfter Zeit zum Töpfern finden würde. Sie hat jedoch eine ganz neue Erfahrung sammeln können. Regine Spillner hat „Fingerschalen-Meditation“ angeboten. „Nehmen Sie eine Kugel Ton in die Hand, schließen Sie die Augen, sitzen entspannt und konzentrieren sich.“ Angefangen von den Zehenspitzen bis letztendlich in die Fingerspitzen richtete sich die Konzentration nacheinander auf neunundzwanzig Körperstellen. Und am Ende fertigten die Finger eine individuelle Schale, deren Anfang ein Klumpen Ton war. „Das ist ja schön hier. Das ist meine zweite Station und die lädt ja richtig ein zum Mitmachen“, staunt Gisela Kittler aus Bergen beim Betreten der Werkstatt. „Ich habe lange nach etwas gesucht, was mich erfüllt und töpfere nun seit einigen Jahren. Ich liebe Blumen und Vasen und mache gerne Übertöpfe“, erzählt die ehemalige Erzieherin, die sich über Brenntechniken austauschen wollte.

Und auch Renate Dellmann aus Kandelin kam gezielt nach Ahrendsee, in der Hoffnung, Braunstein zu bekommen. „Ich gehöre zu der kleinen Gruppe Frauen, die sich in Groß Bisdorf im Pfarrhaus treffen. Das macht so viel Spaß, ich freue mich auf jeden Dienstag.“ Mit Braunstein kann man Konturen sehr effektvoll hervorheben. „Da werden sich die anderen aber freuen“, bedankte sie sich bei der Berufskeramikerin und kaufte auch noch eine Vase.

„Das ist meine zweite Station und sie lädt zum Mitmachen ein.“Gisela Kittler, Bergen

Roswitha Pendzinsky

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OZ

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