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Semlow will Schlosspark sanieren

Semlow Semlow will Schlosspark sanieren

Da der Gemeinde aber für das Projekt das Geld fehlt, hofft sie auf eine hundertprozentige Förderung

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Die Gemeinde möchte den Schlosspark in Semlow sanieren. Die Teiche sollen vom Schlamm befreit werden.

Quelle: Anika Wenning

Semlow. Die Sanierung des Schlossparks in Semlow soll weiter vorangetrieben werden. Dafür sprachen sich bei der Sitzung am Donnerstagabend alle Gemeindevertreter aus. Ein wichtiger Schritt der Sanierung ist die Entschlammung der Teiche. Schon seit Jahren wird das geklärte Abwasser nicht mehr durch den Schlossteich, sondern gleich in den benachbarten Graben geleitet, um das Gewässer zu säubern. „Auch wenn das Abwasser geklärt ist, befinden sich dort immer noch Nährstoffe, die unter anderem dazu geführt haben, dass sich Wasserlinsen und andere Pflanzen auf der Wasseroberfläche bildeten“, erklärte Burkhard Schade vom Bürgerbüro Ahrenshagen gestern auf OZ-Nachfrage.

Zur Reinigung der Teiche sei nun noch wichtig, dass auch der nährstoffreiche Schlamm, eine im Schnitt ein Meter hohe Schicht, ausgebaggert werde.

Schon 2013 hatte sich die Gemeinde mit den Plänen für die Sanierung an das Wirtschaftsministerium gewandt. Denn Geld hat die Gemeinde dafür nicht. Die Kosten für das Projekt werden auf rund 1,2

Millionen Euro geschätzt. „Ohne eine hundertprozentige Förderung kann die Gemeinde das Projekt nicht umsetzen“, so Schade. Schon vor drei Jahren habe es positive Signale gegeben, dass die sonst üblichen Eigenmittel durch Kofinanzierung gefördert werden könnten. „Danach ist die Sanierung jedoch wieder in den Hintergrund gerückt, unter anderem durch die Organisation des Landeserntedankfestes“, sagte Schade.

Die Gemeindevertreter beschlossen am Donnerstag, dass sich der Garten- und Landschaftsarchitekt Dierk Evert von der Insel Rügen weiter mit der Planung befassen soll. Einig waren sich alle, dass in dem Vertrag mit ihm festgeschrieben wird, dass eine Bezahlung nur erfolge, wenn die Gemeinde eine Komplettförderung erhalte. „Ansonsten ist das Projekt gescheitert. Selbst einen Eigenanteil von zehn Prozent könnten wir uns nicht leisten“, erklärte Bürgermeisterin Andrea Eichler.

Von Anika Wenning

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