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2. Bernstein-Cup: Ribnitzer HV hofft auf Titelverteidigung

Ribnitz-Damgarten 2. Bernstein-Cup: Ribnitzer HV hofft auf Titelverteidigung

MV-Liga-Sieben des Handballvereins trifft auf U-19-Teams des THW Kiel, HSV Hamburg, VfL Bad Schwartau und HC Empor Rostock.

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Rückraumspieler Ben Meyer (l.) vom Ribnitzer HV freut sich auf das Vorbereitungsturnier mit starker Besetzung.

Quelle: Tommy Bastian

Ribnitz-Damgarten. Spieler, Trainer und Verantwortliche des Ribnitzer HV sind sich (RHV) einig: Dieses Teilnehmerfeld verspricht temporeiche Partien mit spektakulären Tricks und jede Menge Treffern. Morgen gastieren die A-Junioren (U-19-Teams) des deutschen Handball-Rekordmeisters THW Kiel, des früheren Champions-League-Siegers HSV Hamburg (aktuell 3. Liga) und der Zweitligisten VfL Bad Schwartau und HC Empor Rostock in der Sporthalle „Am Mühlenberg“. Der 2. AOK-Bernstein-Cup wird 10.15 Uhr eröffnet. Im ersten Spiel trifft die erste Männer-Sieben des Ribnitzer HV (MV-Liga) auf Bad Schwartau.

„Gegen wen wir zuerst ranmüssen, ist völlig egal. Alle Mannschaften spielen in der Jugend-Bundesliga und haben enorm viel Qualität. Die Klubs stehen für ausgezeichnete Nachwuchsarbeit“, verdeutlicht RHV-Trainer Thilo Meyer die Herausforderung für sein Team.

Dennoch wollen sich die Hausherren nicht verstecken. Warum auch? Im Vorjahr gewannen die Ribnitzer, Landespokalsieger von 2014, vor der U 19 des HSV Hamburg, die sie im entscheidenden Spiel mit 28:27 bezwangen. „Auch diesmal wollen wir um den Sieg mitspielen“, gibt sich der 49-jährige Meyer trotz der starken Konkurrenz kämpferisch.

Ähnlich optimistisch geht RHV- Spielmacher Steffen Wiegratz ins Heim-Turnier. „Wir treffen auf junge, gut ausgebildete Gegner. Das ist perfekt, um wieder auf einen schnelleren Ball in der kommenden Saison hinzuarbeiten“, sagt der 28-Jährige und ergänzt: „Wir wollen den hoffentlich zahlreichen Zuschauern attraktiven Handball bieten.“ Wiegratz freut sich ganz besonders auf den Vergleich mit den großen Talenten von heute. „Es wird interessant zu sehen, ob ich als ehemaliger Leistungssportler mit den jungen Hüpfern noch mithalten kann“, meint der frühere Nachwuchsspieler des HC Empor, der mit der A-Jugend 2007 das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft erreichte. 2005 stand er mit der B-Jugend sogar im Finale. Dort mussten sich die Rostocker dann allerdings geschlagen geben.

Von solchen Erfolgen ist die aktuelle U 19 des HCE weit entfernt. Die vergangene Bundesliga-Saison beendete die junge Sieben, die mit vielen B-Junioren angetreten war, als Tabellenletzter. Doch im Qualifikationsturnier im Juni in Bad Schwartau schaffte sie erneut den Sprung ins Nachwuchs-Oberhaus, wo Kiel und Hamburg feste Größen sind. In der anstehenden Spielzeit, die am 10. September beginnt, wollen die Rostocker – mit mehr Erfahrung – eine bessere Rolle spielen.

„Der Nachwuchs ist unser größtes Gut. Die Anschlusskader Ole Schramm (16, deutscher Jugendnationalspieler/d. Red.) und Maximilian Schütze (18) trainieren bereits im Zweitliga-Team mit“, hebt Sven Thormann (34), Sportlicher Leiter des HCE hervor.

Auch beim wegen Insolvenz abgestürzten HSV Hamburg setzen die Verantwortlichen auf die Jugend. Die Elbestädter sind gerade in die 3. Liga aufgestiegen und wollen mittelfristig mit eigenen Talenten zurück in die Eliteklasse.

„Wir können uns auf viele Talente freuen, von denen der eine oder andere Spieler in den nächsten Jahren in der Bundesliga zu sehen sein wird“, wirbt Cheforganisator und RHV- Vorstand Stefan Stuht für die zweite Auflage des AOK-Bernstein-Cups.

Tommy Bastian

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