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Auf internationalem Kurs mit der „Laika“

Stralsund Auf internationalem Kurs mit der „Laika“

Die fünfköpfige Segelcrew der Melges 24 zeigt bei den Europameisterschaften in Frankreich für Stralsund Flagge

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Die „Laika“, eine Segelyacht des Typs Melges 24, ist ein sehr sportlich zu segelndes Boot.

Quelle: Fotos: Sven Lamprecht (2)/privat

Stralsund. Sie sind jung und ehrgeizig und haben noch viel vor: Lennart Burke (17), Maximilian Steffan (18), Josef Will (17), Daniel Schmidt (19) und Johan Müller (16) sind die Crew der „Laika“. Seit September 2014 segeln sie auf der Melges 24, einer 7,50 Meter langen Segelyacht, die vor allem für Regatten genutzt wird.

OZ-Bild

Die fünfköpfige Segelcrew der Melges 24 zeigt bei den Europameisterschaften in Frankreich für Stralsund Flagge

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Wir versuchen, so viel wie möglich zu trainieren und uns auf Regatten vorzubereiten.“Lennart Burke (17)

„Das Gute ist, dass das Boot so sportlich zu segeln ist“, sagt Lennart Burke, der auf der „Laika“ Steuermann ist. „Das hat den Vorteil, dass es nie langweilig wird und man immer zu tun hat.“ Ihre Vorbilder, von denen das Quintett auch das Boot übernahm, sind die Stralsunder Segler der „Sputnik“, die sich bereits in der internationalen Regattaszene einen Namen gemacht haben.

„Wir haben aber in der vergangenen Zeit viel trainiert und an uns gearbeitet, sodass wir uns mittlerweile schon auf Augenhöhe begegnen“, sagt Lennart Burke, der das Fachgymnasium besucht. Maximilian Steffan, der in der kommenden Woche, sein Abitur in den Händen halten wird, ergänzt: „Natürlich ist immer irgendetwas ausbaufähig, aber wir haben uns den Respekt erarbeitet.“ Außerdem sei es toll, wenn man mit der „Sputnik“-Crew gemeinsam im Ausland als einziges deutsches Teams die Hansestadt Stralsund vertrete. „So wie im vergangenen Jahr bei einer Meisterschaft im holländischen Medemblik.“

Der Bootsname „Laika“ kommt übrigens nicht von ungefähr. „Unsere Vorgänger wollten ihren Bootsnamen ,Sputnik’ gern mitnehmen. Wir wollten irgendwie in dieser Tradition bleiben und haben recherchiert“, erinnert sich der 18-jährige Maximilian an die Namenssuche. „Und schließlich kamen wir auf ,Laika’, der Name der Hündin, die damals in der Sputnik ins Weltall geschickt wurde.“ In diesem Sommer haben sich die Hansestädter noch einiges vorgenommen. „Wir wollen so viel wie möglich trainieren, um als Crew noch besser zu funktionieren“, sagt Lennart. Nachdem sie Ende Juni bei der Kieler Woche mit am Start waren, laufen derzeit die Segelwettkämpfe bei der Warnemünder Woche. „Im August wollen wir bei der Schwedischen Meisterschaft in Malmö an den Start gehen“, schaut Lennart voraus.

Doch der Höhepunkt der Saison wird für die „Laika“-Crew im September die Europameisterschaft in Frankreich an der Cote d’Azur sein. „Wir freuen uns sehr auf diesen Wettbewerb und sind froh über die umfangreiche Unterstützung einiger Stralsunder Unternehmen, ohne die wir gar nicht an dieser und anderen Regatten teilnehmen könnten“, sagt Maximilian.

Die Faszination für diesen Wassersport können beide schnell benennen. „Es ist ein abwechslungsreicher Sport, weil immer andere Bedingungen sind“, sagt Lennart. Und Maximilian ergänzt: „Man steckt zwar viel ins Boot, bekommt aber auch jede Menge zurück.“

Miriam Weber

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