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Aus der Halle geschossen

Grimmen Aus der Halle geschossen

Handballer des HSV Grimmen fertigen den Bad Doberaner SV mit 38:18 ab.

Grimmen. Handball / MV-Liga Männer: HSV Grimmen — Bad Doberaner SV II 38:18 (19:10). Die erste Männermannschaft des HSV Grimmen hat eindrucksvoll bewiesen, wozu sie imstande ist. Mit einem deutlichen 38:18 Erfolg wurde die Reserve aus Bad Doberan förmlich aus der Halle geschossen und Wiedergutmachung betrieben für die deutliche Schlappe kurz vor Weihnachten gegen Stavenhagen. „Das war die richtige Reaktion auf die letzten Spiele. Von Beginn an haben wir das Tempo hochgehalten und kaum etwas zugelassen. Doberan ist eine spielstarke Mannschaft, die gegen uns aber nie einen Stich gesehen hat und von Beginn an auf verlorenem Posten stand“, sagte der zufriedene HSV-Co-Trainer Lars Kibscholl.

Er hatte auch das Sagen an der Linie, da Trainer Roman Bernhardt auf dem Parkett aushalf. Denn mit Nico Jürgens, Silvio Bentzien und Martin Pollex fehlten nicht nur alle Linkshänder, sondern mit Spielmacher und Kapitän Tim Pischke auch der Kopf der Mannschaft. Vor der Partie hatte man sich noch Sorgen gemacht, ob diese Ausfälle verkraftet werden können. Das gelang mehr als erhofft.

Roman Bernhardt und Andy Hagedorn bildeten einen starken Mittelblock an dem sich die Gäste frühzeitig die Zähne ausbissen. Die erste und zweite Welle lief sehenswert nach vorn und einfache Treffer ermöglichten eine schnelle 4:1-Führung. Auch in der Folge fanden die Gäste keine Mittel gegen die Defensive des HSV. Grimmen spielte sich förmlich in einen Rausch. Einziges Manko war zwischenzeitlich die Chancenverwertung. Diese war aber zu verkraften, da auch Doberan mit den Chancen sündigte.

Grimmen baute den Vorsprung auf 8:4 aus und ließ die Gäste nicht mehr ins Spiel kommen. Tino Hagedorn traf ungewohnt locker aus dem Rückraum und Matti Pervölz zeigte sich treffsicher auf der linken Seite. Rundum konnte man kaum meckern mit der ersten Hälfte. Die Führung wuchs stetig an und war mehr als komfortabel beim 19:10-Halbzeitstand.

Viel sagen mussten die Trainer in der Kabine nicht. Alles lief nach ihren Wünschen. Und so sollte es dann auch weiter gehen. Grimmen ließ nicht nach und legte sogar noch eine Schippe drauf in der Abwehr. Der Mittelblock war kaum zu überwinden, sodass weiter eine Welle nach der anderen auf die Gästekeeper zulief. Grimmen baute den Vorsprung von Minute zu Minute aus.

Das Spiel war schon lange entschieden. Dennoch probierten die Doberaner Gäste noch einiges aus und da staunte der starke Spielmacher und Spielertrainer Roman Bernhardt nicht schlecht. Er wurde in Manndeckung genommen und konnte sich verdientermaßen an der Mittellinie etwas ausruhen. Seine Mitspieler nutzten nun den vorhandenen Platz und nahmen jede Lücke dankend an.

Die Führung wuchs weiter langsam an und fand den Höhenpunkt mit dem schönsten Treffer des Abends. Einen verunglückten Pass von Tschirschwitz pflückte Köhler direkt aus der Luft zum 34:17. Die Halle stand Kopf und feierte die HSV-Männer. Und sie hatten es verdient. Eine starke Mannschaftsleistung führte zum deutlichen 38:18-Sieg. „Das muss der Anspruch sein für die kommenden Aufgaben, dann ist auch wieder eine Medaille in Reichweite“, sagte Roman Bernhardt nach der Partie. Die nächste Aufgabe lauert am Sonntag bei Tabellenschlusslicht HSV Insel Usedom II.

Hase, Granholm, Plötz (5), T. Hagedorn (7), A. Hagedorn (3), Füsting (4/1), Köhler (2), Pervölz (6/2), Mielke (2), Tschirschwitz (2), Kopilow (3), Bernhardt (4).

 



Manuel Abé

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