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Barther startet bei Drachenboot-EM in Italien

Barth Barther startet bei Drachenboot-EM in Italien

Thomas Ulrich vom „Pommernexpress“ für das Nationalteam nominiert

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Thomas Ulrich vor seinem heimischen Trainingsrevier am Barther Hafen. Ende Juli startet er bei der EM in Italien.

Quelle: Marco Schwarz

Barth. Drachenboot-EM Thomas Ulrich will es noch einmal wissen. Monatelang hat sich der 46-Jährige in unzähligen Trainingsstunden im Kraftraum und auf dem Wasser geschunden, um noch einmal bei einem internationalen Großereignis im Drachenboot dabei sein zu können. Es hat geklappt. „Im Mai habe ich vom Bundestrainer erfahren, dass ich wieder nominiert bin“, sagt Thomas Ulrich, der nun vom 27. bis zum 31. Juli in der italienischen Hauptstadt Rom in der Altersklasse Ü40 (Senior A) im deutschen Boot sitzen wird. Es ist nicht das erste Mal, dass der Paddler vom Barther „Pommernexpress“ bei internationalen Wettkämpfen an den Start gehen wird. Drei Weltmeisterschaften hat er miterlebt. Hinzu kommt eine Teilnahme im Boot der Heilbronner „Neckar-Dragons“ bei der Club-Europameisterschaft. Und die Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen. Insgesamt 14 Medaillen konnte er sammeln. „Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, gemeinsam mit dem Team Erfolge feiern zu können“, sagt Thomas Ulrich.

Bereits vor der WM in Kanada im vergangenen Jahr hatte der Vinetastädter überlegt, ob das nicht vielleicht doch sein letzter Auftritt im Nationalteam gewesen sein sollte. „Aber dann ist innerhalb der Mannschaft der Entschluss gereift, dass wir es in Italien noch mal versuchen wollen. Da konnte ich mich natürlich nicht verweigern“, meint er augenzwinkernd. Und so begann erneut die harte Vorbereitung. Neben Sichtungen, Trainigslagern standen wieder Kraft- und Paddeltests auf dem Programm. Finanzieren muss der Sportler sein Vorhaben selbst. „Deshalb bin ich natürlich für die Unterstützung meiner Sponsoren sehr dankbar.“

In seinem Heimatverein, dem „Pommernexpress“, zählt Thomas Ulrich zu den Mitgliedern der ersten Stunde. „In diesem Jahr können wir bereits unser 20-jähriges Jubiläum feiern“, berichtet Ulrich, dessen Blick nun in Richtung Italien geht. „Bis dahin werde ich zu Hause weiter trainieren. Wir haben unsere Trainingspläne erhalten. Jeder weiß, was zu tun ist.“ Und selbstverständlich soll sich die harte Arbeit am Ende auch auszahlen. „Wir haben uns vorgenommen, auf dem Treppchen zu landen. Ganz oben wäre natürlich besonders schön“, sagt Thomas Ulrich, der aber auch überzeugt ist, dass die Konkurrenz extrem stark sein wird. „Ich denke, dass die Teams aus Osteuropa, insbesondere die Russen, uns das Leben richtig schwer machen werden“, schätzt er ein. Marco Schwarz

OZ

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