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Crivitz Befreiungsschlag bleibt aus

Damen des HSV Grimmen verlieren in Crivitz mit 24:26

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Jacqueline Saß, hier in einem früheren Spiel, schließt ab. Gegen Crivitz gelang dem HSV-Neuzugang allerdings kein Tor.

Quelle: Anja Krüger

Crivitz. Auch gegen den starken Aufsteiger aus Crivitz konnten die Handball-Damen des HSV Grimmen den Bock nicht umstoßen und verloren mit 24:26. Nach einem kampfbetonten Spiel mussten sie beide MV-Liga-Punkte bei den Randschwerinern lassen. Doch im Gegensatz zu vorangegangen Partien zeigt die Mannschaft über längere Phasen endlich ihr wahres Gesicht. „Kämpferisch war das heute eine starke Vorstellung. Endlich haben wir als Mannschaft zusammengehalten. Dass es leider am Ende nicht reichte, lag sicherlich an der fehlenden Cleverness und dem nötigen Quäntchen Glück.

Aber darauf lässt sich nun aufbauen“, meinte HSV-Trainer André Paetow zuversichtlich.

Die Grimmenerinnen benötigten zu Beginn etwas Anlaufzeit. So ging der Gastgeber mit 2:0 in Führung. Doch dann kam der HSV allmählich in Tritt und zeigte nun seine stärkste Waffe, das Konterspiel.

„Endlich ist es uns mal gelungen, einfache Tore zu erzielen“, sagte Paetow. Grimmen glich aus und legte fortan auch immer einen Treffer vor. Dabei spielte die Mannschaft geduldig und versuchte, wenig Fehler zu machen. Das funktionierte bis zur 7:6-Führung hervorragend. Dann schlichen sich wieder Unkonzentriertheiten im Abschluss und in der Abwehr ein. Der Aufsteiger war sofort zur Stelle und traf in der Folge viermal zur eigenen 10:7-Führung. Aber im Gegensatz zu den vorangegangenen Partien gaben sich die HSV-Damen nicht auf und zeigte Kampfgeist. Grimmen verkürzte vor der Pause auf 10:9 und schaffte, auch dank der Treffsicherheit von Janett Hoffmann vom Siebenmeterpunkt, denn 11:11-Ausgleich. In die Pause ging es dennoch mit einem 12:13-Rückstand.

Aber die Frauen aus Grimmen merkten, dass in Crivitz was zu holen ist. Gut erholt kam das Team aus der Pause, traf gleich zum Ausgleich und legte nun bis zum 16:17 immer einen Treffer vor. „Das einzige, was ich der Mannschaft vorwerfen kann, dass wir es in dieser Phase verpassen, ein wenig davonzuziehen“, meinte Peatow. Denn nun kam Crivitz wieder zurück. Angetrieben von ihren lautstarken Fans, drehte der Gastgeber das Spiel und ging selbst mit 19:17 und 20:18 in Front. Doch Grimmen blieb hartnäckig, kämpfte sich ein letztes Mal zurück auf 20:20. Doch danach war die Luft raus und Crivitz setzte sich vorentscheidend auf 25:21 ab und feierte am Ende den 26:24-Sieg und damit die ersten Punkte in der MV-Liga.

HSV Grimmen: Trippler, Boldt, Hoffmann 10/10, Schacht 4, Ziems 3, Riewe 2, Rambow 3, Stamer 2, Boldt, J. Stubbe, Saß, Kaatz, Mau; Zeitstrafen: Grimmen vier, Crivitz drei;

Siebenmeter: Grimmen 10/13, Crivitz 4/5

Manuel Müller

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