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Chance auf die Silbermedaille bleibt erhalten

Grimmen Chance auf die Silbermedaille bleibt erhalten

Handball Bezirksliga weibliche Jugend B, SG Grimmen/Loitz — SV Motor Barth 28:22 (13:6) Die Mädchen der Jugend B der SG Grimmen/Loitz trafen auf das Team des SV Motor Barth.

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Lia Marie Ludewig (rot) erzielt hier einen ihrer insgesamt acht Treffer für die weibliche Jugend B des HSV Grimmen.

Quelle: Manuel Abé

Grimmen. Handball Bezirksliga weibliche Jugend B, SG Grimmen/Loitz — SV Motor Barth 28:22 (13:6)

Die SG Grimmen/Loitz spielte mit:

Leonie Totzitzki, Jette Janzen (beide im Tor), Sophie Bodtke, Freyja Kuhn (1), Lia- Marie Ludewig (8), Marie-Luise Mau (7),Jessica Struppek (1), Julia Krabbe (3), Fiona Hammerschmidt (2), Ann-Carolin Kremser (3), Franzis Meyer (2), Lea Kamps (1).

Die Mädchen der Jugend B der SG Grimmen/Loitz trafen auf das Team des SV Motor Barth. Schon im Vorfeld waren sich alle Spielerinnen der SG einig: Will man sich die Chance auf den zweiten Tabellenplatz und somit die Möglichkeit auf eine Silbermedaille erhalten, musste dieses Spiel unbedingt gewonnen werden. Mit dem Sieg vom vergangenen Wochenende über den bisher ungeschlagenen Tabellenführer Stralsunder HV im Rücken sollten die Spielerinnen auch genug Selbstvertrauen getankt haben, um dieses Projekt „Silber“ Wirklichkeit werden zu lassen. Die Schützlinge von Armin Zinter und Frank Ludewig starteten dann auch hellwach in die Partie. Es wurde schnell klar, dass die Spielerinnen um jeden Ball kämpfen und das in diesem Spiel die Abwehrreihen dominieren.

Die Zuordnung der Abwehrreihe stimmte, und so  führte das Team der SG Grimmen schnell mit 1:0. Wer nun aber glaubte, sich auf einem Torpolster ausruhen zu können, sah sich darin getäuscht. Die Barther Mädchen gaben sich zu keinem Zeitpunkt des Spieles geschlagen und kämpften sich immer wieder ins Spiel zurück. Nach dem Ausgleich (1:1) gingen die Gäste aus Barth mit 2:1 in Führung.

Die ersten fünfzehn Minuten waren kein Spiel für schwache Nerven. Beide Teams befanden sich auf  Augenhöhe. Keiner Mannschaft gelang es, sich deutlich abzusetzen. Jedoch platzte ab der 15. Minute der Knoten bei den Handballerinnen der SG. Sie konnten sich bis zur Halbzeit einen komfortablen Sieben-Tore-Vorsprung herausspielen.  

Über die Stationen 5:4 in der (13. Minute) und 9:5 in der 18. Minute ging es nach den ersten 25 Minuten mit einer sicheren 13:6 Führung für die Spielerinnen der SG in die Halbzeitpause.

Es gab für die Trainer nicht viel zu sagen, und die Manöverkritik fiel auch eher verhalten aus. Aber es wurde der Teamgeist beschworen und die Mädchen dazu angehalten, weiterhin den Gegner zu dominieren  und sich nicht auf dem erspielten Vorsprung auszuruhen.   

Die zweiten 25 Minuten begannen dann auch als Spiegelbild der ersten, so dass auch alle Spielerinnen eingesetzt werden konnten und sich auch alle in die Torschützenliste eintragen konnten.

Ein Beispiel hierfür war der Einsatz von Franzis Meyer. Gerade mal zehn Sekunden im Spiel, wurde sie durch Ann-Carolin Kremser in Szene gesetzt und erzielte über die rechte Außenseite einen wunderschönen Treffer.

Den ersten Treffer in Halbzeit zwei markierten die Gastgeberinnen der SG. Jedoch blieb auch festzustellen, dass sich von der 31. bis 40. Minute so ein wenig der Schlendrian einschlich. In der Abwehr wurde nicht mehr richtig gearbeitet und im Angriff wurden die sicheren Chancen nicht verwertet. Die Bartherinnen ihrerseits konnten diese Schwächephase der SG-Spielerinnen aber dann auch nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Über die Stände 18:9 (31. Minute), 20:13 (37. Minute) und 26:19 (44. Minute) konnten am Ende die Spielerinnen der SG Grimmen/Loitz einen  28:22 Sieg einfahren. Somit bleibt die Chance auf die Silbermedaille in der Bezirksliga Ost erhalten.

Von Frank Ludewig

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