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Der GSV muss zum Tabellenzweiten

Grimmen Der GSV muss zum Tabellenzweiten

Keine leichte Aufgabe: Verbandsligist tritt Sonntag beim Aufstiegsaspiranten FC Mecklenburg Schwerin an

Grimmen. Für die Verbandsligisten des Grimmener SV steht, wenn sie am Sonntag um 14 Uhr beim FC Mecklenburg Schwerin antreten, kaum etwas auf dem Spiel. „Außer, aus fußballerischer Sicht, die Achtung vor sich selbst zu verlieren“, meint Grimmens Co-Trainer Christian Bockhahn.

Es will derzeit einfach nicht rund laufen bei den Trebelstädtern. Ausgerechnet gegen die vermeintlich leichten Gegner patzten sie in der jüngsten Vergangenheit — verloren gegen Ueckermünde (Tabellenelfter) sowie Güstrow (7.) und kamen gegen Friedland (12.) nicht über ein Unentschieden hinaus.

„Jetzt müssen wir uns endlich wieder unserer Stärken bewusst werden“, fordert der Co-Trainer. Gegen den derzeitigen Tabellenzweiten wolle sich die Grimmener Elf so teuer wie möglich verkaufen, mit Leidenschaft, Herzblut und Kampfbereitschaft auf den Platz gehen. Mit einem oder gar drei Punkten rechnet Bockhahn aber nicht. „Es gibt in dieser Saison zwei Mannschaften, die die Meisterschaft unter sich ausmachen. Und eine davon ist der FC Mecklenburg Schwerin“, weiß er. Punktgleich führen der Sonntagsgegner der Grimmener und der Greifswalder FC die Tabelle an. Und Letztgenanntem trotzten die Trebelstädter sogar einen Punkt ab. Aber für die Landeshauptstädter sei der Aufstieg in die Oberliga Pflicht, meint Bockhahn. „Sie haben zu Beginn der Saison sehr viel Geld in die Hand genommen und sich in der Winterpause nochmal personell verstärkt“, begründet der Grimmener Co-Trainer seine Meinung.

Für die Grimmener ist die derzeitige Situation ärgerlich. Zwischenzeitig auf Platz drei in der Tabelle stehend, keimten sogar Medaillenhoffnungen bei ihnen auf. Davon wolle Bockhahn derzeit aber nichts hören. Auch wenn der Traum noch nicht ausgeträumt sein muss. Lediglich drei Punkte stehen zwischen dem GSV (35 Punkte) und dem derzeitigen Tabellendritten, dem MSV Pampow (38). Zwischen den beiden Teams steht allerdings noch der Rostocker FC, der ein Spiel weniger bestritt und 37 Punkte vorweisen kann. Sieben Spiele haben die Grimmener noch bis zum Saisonende vor sich. „Darunter sind allerdings auch Gegner, wie Pampow selbst und der Rostocker FC“, sagt Bockhahn.

Mit welchem Kader die Grimmener nach Schwerin reisen, lässt der Co-Trainer offen. Von Woche zu Woche haben er und Chef-Coach Eckerhard Pasch aufgrund von Ausfällen die Mannschaft umstellen müssen.

„Wenn wir donnerstags dachten, der Kader steht, kamen freitags die Abmeldungen“, berichtet er.

Am Sonntag in Schwerin sollen die Grimmener Akteure ohne Zwänge in die Partie gehen, um nicht gänzlich den Spaß am Fußballspielen zu verlieren. „Aber klar, wir wollen uns schon so teuer wie möglich verkaufen“, entgegnet Bockhahn seinem eigenen Pessimismus.

Von Anja Krüger

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