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Der Wahnsinn auf vier Rädern

Grimmen Der Wahnsinn auf vier Rädern

Rund 300 Starter beim Sommerrennen im Motodrom

Grimmen. „Was da am Wochenende wieder auf der Bahn gelaufen ist, war richtig geil. Einfach super spannende Rennen”, ist Besucher Christian Hoth begeistert.

Es ist 18 Uhr am frühen Samstagabend. Das erste Mal seit neun Stunden ist es ruhig im Hexenkessel. „Dass nenne ich mal einen wirklich heißen Tag”, ist Besucher und Motorsportfan Rüdiger Bünning angetan. Angefangen bei den heißen Rennen, bei denen sich die Fahrer der einzelnen Klassen nichts schenkten, bis hin zum heißen Wetter, welches den Besuchern, Organisatoren und Fahrern auch körperlich alles abverlangte, war es eine atemberaubende Show.

Spektakulär – es ist das wahrscheinlich am häufigsten verwendete wort an diesem Wochenende – jedoch erneut auch das passendste, um die Rennen im Grimmener Motodrom zu beschreiben.

Fast 300 Starter stehen von der ersten Rennminute an förmlich unter Strom. Fahrzeuge, die sich etliche Mal überschlagen, in über zwei Meter Höhe durch die Trabantkurve fliegen und waghalsige Überholmanöver hinlegen, welche die Massen auf den Wällen spontan zu frenetischen Jubelstürmen animieren.

„Der Wahnsinn auf vier Rädern”, schallt es immer wieder aus den Musikboxen.

Die Streckenposten der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sowie die Einsatzkräfte von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst haben alle Hände voll zu tun. „Wir haben entlang der Strecke ein super Team, welches sich sofort um unsere Fahrer kümmert”, ist Benno Rüster, Vorsitzender der 1. Grimmener Stock-Car-Legion, dem Veranstalter, stolz.

Am Sonntag stehen die Finalläufe an. In den verschiedensten Klassen treten die Fahrer noch mal richtig das Gaspedal durch. Sie wollen sich unbedingt einen Podiumsplatz sichern. „Am Sonntag geht es immer richtig zu Sache. Da wird sich nichts geschenkt und es macht noch mehr Spaß, die Rennen zu verfolgen“, freut sich Besucher Karsten König. „Unsere Männer genießen die Rennen und fachsimpeln über die verschiedenen Konstruktionen und wir lassen es uns mit unseren Händler auf der Meile gutgehen. Ich finde, dass es hier eine super Mischung gibt. Man kann mit der gesamten Familie im Hexenkessel einen schönen Tag verbringen“, sagt Peggy Brandenburg. „Stock-Car macht immer wieder Spaß. Ich schaue mir die Rennen sehr gerne an und habe sogar einen kleinen Verbesserungsvorschlag“, sagt Melanie Schacht und erklärt: „Ein Programmheft wäre super, in dem man etwas über die Teams und Fahrer erfährt.“

Raik Mielke

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