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Der große Jubel am Ende bleibt aus

Richtenberg Der große Jubel am Ende bleibt aus

Gegen bravourös kämpfende Richtenberger kommt der Grimmener SV nicht über einen 1:0-Sieg hinaus

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Richtenberg. Soll erfüllt und eine Runde weiter: Damit ist für Burghard Schultz (61), Trainer des Verbandsligisten Grimmener SV zum Landespokal-Derby gegen die SG Empor Richtenberg (Landesliga) alles gesagt. Mit einem 1:0-Sieg haben die Grimmener auch lediglich das Minimum aus dieser Partie geholt.

 

OZ-Bild

Der Ex-Grimmener Lars Radig versucht, seinen Gegenspieler Toni Arend (im roten Trikot) zu stoppen, was ihm aber nicht gelingt.

Quelle: Steffen Krüger

Die SG Empor Richtenberg spielte mit:

Exner, Eisermann, Pfeil, Radig, Peters, Bruzdziak (70. Harmel), Schwittay (64. Nickel), Bremer, Tilse, Knapp, Schmidt;

Der Grimmener SV spielte mit: Wühn, Otto, Arend, Rambow, Max, Fischer (83. Lau), Klein, Schmidt, Jeschke, Piepelow, Berndt;

Tor: 0:1 Marcel Max (35.); Schiedsrichter: Steffen Ludwig (Assistenten: Wagner, Rauch); Zuschauer: 260

Dementsprechend blieb auch der große Jubel am Ende der Partie aus. „Die Richtenberger haben bravourös gekämpft“, gestand Schultz den Landesliga-Spielern ein. „Aber wir haben eben das Tor gemacht.“

Mit einem Derby hatte dieses Spiel für ihn nichts zu tun, weder kannte er Robert Lembke, der jahrelang bei Grimmens Erster im Tor stand, danach als Co-Trainer zur Verbandsliga-Truppe gehörte und jetzt in seinem Wohnort Richtenberg als Chef-Coach fungiert, noch Rainer Schmidt und Lars Radig, die jahrelang für den Grimmener Verbandsligisten die Töppen schnürten. „Für mich war es ein Pflichtspiel wie jedes andere“, sagt Schultz.

Allerdings gestaltete sich dies anders, als er sich das vorgestellt hatte. „Manch einer meiner Elf wollte es wohl besonders gut machen. Dadurch haben wir zu viel versucht, schönen Fußball zu spielen, was auf dem Platz gar nicht möglich war“, berichtet der GSV-Coach. So spielte das Richtenberger Geläuf den Gastgebern in die Karten. „Aber hundertprozentige Torchancen habe ich auf deren Seite auch nicht gesehen“, meint Schultz. Robert Lembke aber sah seine Elf den Grimmenern ebenbürtig. „Ein Klassenunterschied war nicht sichtbar“, meint er.

Und tatsächlich kamen in der ersten halben Stunde beide Mannschaften nicht über Halbchancen hinaus. Zweimal war Maurice Wühn im Grimmener Kasten zur Stelle und der GSV versuchte vergeblich, aus zwei Eckbällen Kapital zu schlagen. Marcel Max war es schließlich, der die Grimmener noch vor der Pause nach einer Hereingabe von Patrick Jeschke mit seinem Treffer zur 1:0-Führung erlöste.

Grimmen zeigte sich nach der Pause offensiv stärker. Und fast wollten Fans und Mannschaft jubeln, als der Ball nach einer verunglückten Flanke von Patrick Jeschke im Tor landete. Doch Schiedsrichter Steffen Ludwig pfiff ab. Aber auch Richtenberg steckte nicht auf, kämpfte für den Ausgleich. Und fast wäre es ihnen geglückt, aber Toni Arend kratzte in allerletzter Not den Ball von der Linie. Den daraus resultierenden Eckball konnte Richtenberg nicht verwerten. Kurz darauf vergab Oliver Fischer allein vorm Richtenberger Torwart. Empor stemmt sich gegen die drohende Niederlage und büßte dafür einen Mann für die letzten Minuten der regulären Spielzeit ein. Und dennoch war für sie der Ausgleich noch drin, als Tilse im Grimmener Strafraum von den Beinen geholt wurde. Alle rechneten mit dem Elfmeter, aber auch hier blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus. Grimmen brachte schließlich die knappe Führung über die Zeit und sicherte sich die Achtelfinalteilnahme Mitte November.

Die Auslosung dafür erfolgt bereits heute Abend. „Leichte Gegner gibt es da nicht mehr“, meint Burghard Schultz. Neben dem F.C. Hansa Rostock (gewann 8:0 gegen den SV Plate) und der TSG Neustrelitz (siegte 5:0 gegen den TSV Graal-Müritz) warten in der Lostrommel potenzielle Gegner wie beispielsweise der FSV Kühlungsborn, der überraschender Weise den Oberligisten FC Anker Wismar aus dem Pokal warf. Der schweren Aufgabe im Achtelfinale bewusst, hat Schultz deshalb nur einen Wunsch: „Ein Heimspiel wäre noch einmal schön.“

Hansa könnte der nächste Gegner sein

Heute Abend ab 19.15 Uhr werden die Achtelfinalpaarungen ausgelost. Der Landesfußballverband überträgt die Auslosung per Livestream auf dem eigenen Youtube-Kanal.

Beim OZ-Sportbuzzer gibt es alle Landespokalauslosungen – von den D-Junioren bis hin zum Lübzer Pils Cup in Artikel eingebunden.

Potenzielle Gegner des Grimmener SV im Achtelfinale sind: F.C. Hansa Rostock (Drittligist), FC Schönberg, TSG Neustrelitz (Regionalligisten), FC Mecklenburg Schwerin, Malchower SV 90 (Oberligisten), MSV Pampow, Greifswalder FC, FSV Einheit Ueckermünde, SG Aufbau Boizenburg, Rostocker FC, Güstrower SC, Torgelower FC Greif (Verbandsligisten), Gnoiener SV, FSV Blau-Weiß

Greifswald, FSV Kühlungsborn (Landesligisten)

Anja Krüger

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