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Deutliche Niederlage gegen Empor

Grimmen Deutliche Niederlage gegen Empor

Am Ende setzte sich der Zweitligist aus Rostock deutlich mit 34:14 gegen die Grimmener durch

Grimmen. Nach kurzer Vorbereitungszeit empfing der MV-Ligist des HSV Grimmen die Gäste des HC Empor Rostock zum ersten Härtetest auf die neue Saison. Trotz der frühen Anwurfzeit mitten in der Woche fanden sich circa 200 Zuschauer zu diesem Test ein und schafften einen würdigen Rahmen. Dass die Partie im gesamten Spiel nicht spannend würde, war allen Beteiligten sicherlich vorher klar. Am Ende setzt sich der Zweitligist deutlich mit 34:14 gegen nie aufsteckende Grimmener durch.

 

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Danny Keil findet die Lücke in der Empor-Abwehr. Er traf fünfmal für den HSV Grimmen.

Quelle: Anja Krüger

Der HSV Grimmen spielte mit:

Hase, Corswandt, Pervölz (2/1), Keil (5), Machel (2/1)), Abé (2), Bentzien (1), Köhler (2), Eggert, Tschirschwitz, Bornemann, Hildebrandt, Kopilow, Pollex.

Sicherlich war unsere Bank voll besetzt, doch den Ausfall des Rückraums der letzten Saison, müssen wir erst einmal kompen-

sieren.“Lars Kibscholl, HSV-Coach

Das Ergebnis war für Trainer Lars Kibscholl vor der Partie allerdings zweitrangig. „Ich wollte in dieser Partie zum einen sehen, woran wir in den nächsten Wochen arbeiten müssen und zum anderen, dass wir immer kämpfen, egal wie hoch der Rückstand ist.“

Doch schnell war der Drei-Klassen-Unterschied zu erkennen. Der Zweitligist deckte extrem mannbezogen und ließ Grimmen wenig Platz zum Spielen. Jeder kleine Fehler wurde von den Gästen umgehend durch die schnellen Außen bestraft.

Dennoch kam der HSV auch immer wieder zu seinem Erfolgserlebnis und dabei präsentierte sich Rückkehrer Danny Keil als enorme Verstärkung für den Kreis. Über die Stationen 2:6 und 6:15, erspielte sich Rostock einen deutliche 9:20 Pausenführung.

Als Fünftligist sicherlich eine ganz normaler Geschichte. Dennoch wollte der HSV auch in der zweiten Hälfte munter mitspielen, aber der Respekt in den ersten zwanzig Minuten der zweiten Hälfte war wohl etwas zu groß.

Gerade mal ein Tor bekamen die Grimmener in dieser Phase zustande. Entweder war Pech beim Aluminium dabei oder es versagten die Nerven frei vor dem Tor.

Doch die Abwehr steigerte sich im zweiten Durchgang. Dazu wurde Stephan Hase und Tino Corswandt immer besser im Tor. Dadurch konnte das Ergebnis lange Zeit unter der Zwanzig-Tore-Differenz gehalten werden (10:27). In den letzten Minuten probierte der Zweitligist dann nochmals einen offensive Abwehrvariante, welche dem HSV viel Laufarbeit abverlangte.

Doch den nun vorhandenen Platz konnte der HSV endlich nutzen und traf bis zur Schlusssirene noch vier Mal. Am Ende ein standesgemäßes Ergebnis, welches aber einige Erkenntnisse für den Trainer gibt.

„Sicherlich war unsere Bank voll besetzt, doch den Ausfall des etatmäßigen Rückraums der letzten Saison, müssen wir erst einmal kompensieren. Das haben wir teilweise schon ordentlich gelöst und wir wissen, dass wir uns dafür noch einiges einfallen lassen müssen. Dennoch bin ich mit der Einstellung der Jungs zufrieden“, lautet das abschließende Fazit vom Trainer des HSV.

Manuel Abé

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