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Deutsche Judomeisterschaft: Marco Mundt erkämpft Bronze

Berlin Deutsche Judomeisterschaft: Marco Mundt erkämpft Bronze

47-Jähriger vom Kampfsportverein Grimmen bezwingt bei der Einzelmeisterschaft in Berlin in vier Kämpfen zwei seiner Kontrahenten

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Zeigte überragende Leistungen bei der Deutschen Einzelmeisterschaft im Judo: Marco Mundt (l.).

Berlin. Judo / Deutsche Einzelmeisterschaft der Männer und Frauen Ü30 Judoka Marco Mundt vom Kampfsportverein Grimmen e.V. hat bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Altersklasse M4 (45 bis 49 Jahre) bis 66 kg am Wochenende in Berlin eine überragende Leistung abgeliefert: Nach vier Kämpfen holte der 47-Jährige Bronze in die Trebelstadt.

OZ-Bild

47-Jähriger vom Kampfsportverein Grimmen bezwingt bei der Einzelmeisterschaft in Berlin in vier Kämpfen zwei seiner Kontrahenten

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Ich bin wahnsinnig stolz, zumal mit etwas mehr Glück für Marco auch die Goldmedaille drin gewesen wäre.“ Päplow, Trainer

Seinen ersten Kampf musste der Grimmener nach einer äußerst fragwürdigen Kampfentscheidung an seinen Kontrahenten Thomas Gubert vom KSV Budokan Heiligenstadt abgeben.

Wachgerüttelt von dieser Niederlage legte er im nächsten Kampf noch mehr Kohlen ins Feuer und holte sich den ersten Sieg des Tages gegen Ilhan Mustafa. Motiviert und durch sein Team bestärkt konnte er auch im nächsten Kampf ganz souverän mit einem Bilderbuch-Uchimata (Schenkelinnenwurf) gegen Roland Hüben vom Vfl Sindelfingen seinen zweiten Sieg einfahren.

Im vierten und letzten Kampf stand der Trebestädter dem bereits bekannten Rivalen Donald Schmidt vom SC Lotos Berlin aus der Gastgeberstadt gegenüber. Nach der gesamten Kampfzeit ohne eine Wertung abgegeben zu haben, musste sich Marco letztendlich seinem Gegner aufgrund einer Bestrafung beugen und hatte somit zwei Siege und zwei Niederlagen zu verzeichnen. Damit sicherte er sich am Ende eines harten Kampftages den dritten Platz. „Ich bin wahnsinnig stolz, zumal mit etwas mehr Glück für Marco auch die Goldmedaille drin gewesen wäre“, freute sich Trainer Ralf Päplow mit seinem Schützling.

Nicht ganz überzeugen konnten ihn hingegen die Leistungen von Markus Stühle, der als erster Grimmener Judoka die Berliner Tatami betreten hatte und den KSV Grimmen in der Altersklasse M6 (55-59 Jahre) bis 81 kg vertrat. In einem Teilnehmerfeld aus zwölf Sportlern musste der 55-Jährige sich in seinem ersten Kampf leider dem späteren deutschen Meister Michael Sachs vom Sportverein Bernau geschlagen geben.

Im zweiten Kampf traf er in der sogenannten Trostrunde auf den späteren Drittplatzierten Günter Wiggelinghoff. Viel zu verhalten hatte er auch hier am Ende das Nachsehen. „Somit schied Markus leider aus, ohne sein volles Potential gezeigt zu haben“, bedauerte Päplow.

Von Hannes Päplow

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