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Grimmen Ein Ort für sportbegeisterte Leute

Die OZelot-Lokalreporter haben den Grimmener Skatepark genau unter die Lupe genommen

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Mit dem Hechtsprung in den Sand kommt erst so richtig Schwung in eine packende Volleyballpartie. Aber Vorsicht, der Sand ist sehr grobkörnig! Fotos (3): Anton Schulz

Grimmen. In den Sommerferien muss es nicht immer eine Reise sein, um etwas zu erleben. In Grimmen gibt es einen schönen Ort, an dem man sich perfekt sportlich betätigen kann – den Skatepark im Stadtteil Südwest.

OZ-Bild

Die OZelot-Lokalreporter haben den Grimmener Skatepark genau unter die Lupe genommen

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Vom Grundschüler bis zum sportlichen Erwachsenen bietet der Park sehr viel Möglichkeiten, sich zu betätigen.“Raik Mielke, OZ-Skatepark-Tester

Dort gibt es zahlreiche Möglichkeiten für sportbegeisterte Trebelstädter, unterschiedliche Sportarten auszuführen, oder auf ganz verschiedene Art zu entspannen. Die OZelot Lokalreporter Anton Schulz und Raik Mielke haben den Outdoorsportplatz ausgetestet.

Kaum angekommen an der Anlage am Rodelberg, fällt einem sofort der Volleyballplatz auf. Das Feld hat in etwa Volleyballplatz-Originalgröße und bietet sich perfekt an, um in den Sommermonaten sowohl ein Beach-Volleyball-Duell als auch ein Spiel mit mehreren Spielern zu genießen.

Beim ersten Hechtsprung in den Sand fällt den Reportern dann aber schnell auf, dass dieser sehr grobkörnig ist. Eine Ladung weichen Kies könnte die Anlage gut gebrauchen. Macht man sich als Team aber die Mühe und harkt die Spielfläche kurz durch, steht dem Volleyball-Spaß nichts im Wege. Eine gute Idee ist die Beschaffenheit des Netzes. Dieses ist quasi unkaputtbar, da aus Ketten angefertigt.

Sollte es bei einem Volleyballspiel plötzlich anfangen zu regnen, oder kommt die Lust nach einem schattigen Plätzchen durch, befindet sich direkt daneben ein kleines Häuschen, in dem die Spieler sich unterstellen können. Diese auf dem gesamten Gelände aufgestellten Steinhütten bieten eine tolle Gelegenheit, in kleinen oder größeren Gruppen zu verweilen. Nachteil: Vielleicht hat der Skatepark in Grimmen gerade deswegen einen nicht so guten Ruf, weil in der Vergangenheit in diesen Hütten randaliert wurde. Doch glücklicherweise scheinen diese Zeiten vorbei zu sein und die Leute besinnen sich darauf, das sportliche Angebot einfach zu nutzen. Klar, schaut man nur äußerlich auf die Anlage und sieht die beschmierten Wände und verbogenen Gitter, könnte man den Eindruck gewinnen, dass sie einen ungepflegten Eindruck macht. Die Reporter finden aber, die Graffitis, auch wenn sie natürlich illegal angebracht wurden, passen irgendwie zum Style des Skateparks.

Die Mauern sind zum großen Teil aus verschiedenen Steinen gebaut, auf denen bequem Pause gemacht werden kann. Hinter dem Volleyballfeld stehen mehrere Tischtennisplatten, der Klassiker eines jeden Sportplatzes. Durch die hohen Hecken rundherum, bestehen dort optimale Bedingungen für spannende Matches auf der Platte.

Ein wahres Highlight für Street-Basketball-Fans ist der Platz hinter den Tischtennisplatten. Hier trifft man abends junge Leute, die sich ein Match liefern oder einfach ein paar Körbe werfen.

Das Feld hat alle nötigen Bedingungen für einen spannenden Basketballnachmittag: Zwei Körbe, Spielfeldmarkierungen und Sitzgelegenheiten für Auswechselspieler und Zuschauer. Nur ein Ball muss selber mitgebracht werden, was aber auch für alle anderen Sportgeräte zutrifft.

Was darf natürlich in einem Skatepark nicht fehlen? Klar, ein Skate-Parcours. Dieser ist zwar bescheiden ausgestattet, aber für alle Fans der Skateboard-, Fahrrad- oder Inlinerkunst bieten die unterschiedlichen Hindernisse ausreichend Möglichkeiten für coole Moves. Aber Vorsicht – ungeübte Fahrer sollten erst mit den kleineren Elementen anfangen, sonst liegt der Anfänger relativ schnell auf dem Boden – und dieser ist aus Stein. Fehler werden also kaum verziehen und Schürfwunden gehören nun einfach mal dazu.

Der Hügel, in Grimmen als „Rodelberg“ bekannt, eignet sich im Winter perfekt zum Rodeln. Jetzt, im Sommer, dient er vor allem dazu, um Anlauf zu nehmen, damit die Hindernisse schneller befahren werden können. An der Außenseite des Bergs war vor einiger Zeit noch eine Kletterwand angebracht, doch unlängst wurden die einzelnen Sprossen leider entfernt.

Die OZelot-Reporter finden: Ein Besuch des Skateparks lohnt sich definitiv!

Anton Schulz und Raik Mielke

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