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Endstation im Viertelfinale

Warnemünde Endstation im Viertelfinale

HSV-Frauen brechen in der Schlussphase ein

Warnemünde. Nach 2016 war auch im Viertelfinale 2017 Endstation im Landespokal. 45 Minuten lang war es gegen den SV Warnemünde ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, doch dann kann der HSV nicht mehr mithalten und verliert am Ende sehr deutlich mit 33:23. „Das Ergebnis hört sich natürlich herb an und wir sind ein wenig enttäuscht, doch die Mannschaft musste in den letzten Wochen einige Rückschläge verkraften“, fand Trainer Roman Bernhardt positive Worte für das Team. Nach dem Abgang von Andre Paetow hatten auch Anne Ziems (Referendariat) und Laura Stamer (studienbedingt) den Verein verlassen. Dazu kommt der Ausfall von Anne Boldt. „Wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken und füreinander da sein, dann kommen die positiven Ergebnisse wieder“, sagte Bernhardt.

In der ersten Halbzeit begegneten sich zwei Teams auf Augenhöhe, die durch ein hohes Tempo versuchten, die einfachen Treffer zu erzielen. Während Grimmen auf eine 6:0 Abwehr baute und damit immer wieder Ballgewinne erarbeitete, versuchte der Gastgeber, über eine offensive 3:3-Abwehr die Damen aus Grimmen zu Fehlern zu zwingen. Doch beide Teams spielten einen guten Handball, so dass es niemand schaffte, sich in einer Phase vom Gegner zu lösen. Mal legte der HSV vor und nur wenig später drehte der Gastgeber die Partie. „Die Mädels haben vieles umgesetzt, was wir der Mannschaft auf den Weg gegeben haben. Nach einer Einheit ist es natürlich schwierig, irgendetwas im Spiel zu ändern. Dennoch stand die Abwehr solide und im Angriff fanden wir immer wieder die richtigen Mittel. Wenn wir nicht so viel mit der Chancenverwertung hadern, dann können wir sogar mit einer Führung in die Pause gehen", sah Bernhardt einen Kritikpunkt im ersten Abschnitt. Beide Teams gingen mit 15:15 in die Kabine.

Die Gäste aus Grimmen lagen damit voll im Soll, doch der Gastgeber kam anschließend deutlich besser aus der Pause. Grimmen legte noch einmal zum 15:16 vor, dann traf Warnemünde aber viermal in Folge und führte das erste Mal mit drei Toren (19:16). Grimmen kämpfte sich aber nochmals zurück in die Partie und konnte eine Viertelstunde vor Schluss den 22:21-Anschlusstreffer erzielen. Fortan fand der Gast dann aber keine Mittel mehr gegen die zweite offensive Variante des Gastgebers. „Irgendwie haben wir den Faden verloren. Das was wir im ersten Abschnitt noch richtig gemacht haben, haben wir nun vollkommen vergessen. Wir kamen zu keinen klaren Wurfmöglichkeiten mehr und verloren nun reihenweise den Ball. Das war natürlich ein gefundenes Fressen für die schnellen und junge Warnemünder Spieler. In der Deckung sind wir auseinandergebrochen und haben den letzten Schritt nicht mehr gemacht“, erklärte Roman Bernhardt den Einbruch in der Schlussphase. ma

HSV Grimmen: Trippler, Hoffmann 6/1, Riewe 5, Schacht 3, Bentzien 3, Rambow 3/2, Kaatz 1, J. Stubbe 1, Saß 1, Mau, M. Stubbe.

HSV 4x gelb. 2x 2-Min. 3/4Siebenmeter SVW 3x gelb 3x 2-Min. 1/1 Siebenmeter

OZ

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