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FC Pommern unterliegt dem Grimmener SV mit 1:2

Drop FC Pommern unterliegt dem Grimmener SV mit 1:2

Denny Duggert erzielt das 1:0, aber die Gäste drehen das Spiel in den letzten Minuten.

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In der Offensive verschenkten die Stralsunder viele Bälle. Erfolgreiche Vorstöße — wie hier von Brain Kutz (r.) im Duell mit dem Grimmener Marcel Klein — blieben die Ausnahme. Fotos (3): Jürgen Schwols

Quelle: Jürgen Schwols

Fußball — Ausgelassen jubelnde Gäste im Stadion der Freundschaft. Das ist für die Anhänger des FC Pommern Stralsund in dieser Saison leider nichts Ungewöhnliches mehr. Am vergangenen Samstag wurde die Leidensfähigkeit der Fans, Spieler und Verantwortlichen allerdings auf eine besonders harte Probe gestellt, und das obwohl gegen den Grimmener SV bis zur 88.

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Wir haben heute die wichtigen Zweikämpfe nicht gewonnen und waren auch in den Kopfballduellen nicht konsequent genug.“Matthias Hinz (27), Kapitän des FC Pommern Stralsund

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Minute eigentlich alles nach Plan lief.

Nachdem man in den zurückliegenden Spielen zwei Mal ohne Gegentor blieb, wollte man auch gegen den Tabellennachbarn aus Grimmen vor 150 Zuschauern aus einer sicheren Abwehr heraus agieren und über das Konterspiel zum Erfolg kommen. Allerdings offenbarte sich bereits in Halbzeit eins eine Schwäche im Spiel des FC Pommern, die der der Mannschaft später zum Verhängnis werden sollte. „Wir sind überhaupt nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen“, brachte Pommern-Kapitän Matthias Hinz das Problem auf den Punkt. Eine Feldüberlegenheit des Gegners und auch das Chancenplus auf Seiten der Grimmener waren die beinahe logische Konsequenz.

Gefährlich wurden die Hausherren einzig und allein in der 22. Minute, als Denny Duggert nach einer Kopfballablage von Christian Jahrling vor dem Gästetor auftauchte. Sein Schuss ging allerdings links am Kasten vorbei. So war es nach 45 Minuten vor allem der mangelhaften Chancenauswertung der Grimmener und Pommern-Keeper Jan Schattschneider zu verdanken, dass es mit einem 0:0 in die Pause ging.

In der zweiten Halbzeit konnten die Hausherren das Spiel ausgeglichener gestalten und wurden nach 66 Minuten für ihre Bemühungen belohnt. Ein abgeblockter Schuss von Christian Jahrling landete genau vor den Füßen des aus dem Mittelfeld nachrückenden Denny Duggert, der den Ball aus 16 Metern überlegt zum 1:0 ins Tor schlenzte. Die Gäste aus Grimmen zeigten sich von diesem Gegentreffer allerdings unbeeindruckt und spielten weiter nach vorne.

Lediglich der erfolgreiche Torabschluss ließ weiter auf sich warten — bis zur 88. Spielminute, als Pommerns Nico Vanek den Ball im Mittelfeld vertändelte. Von dem sich bietenden Raum profitierte der Grimmener Christian Schmidt. Aus 20 Metern nahm er sich ein Herz und zog mit dem Vollspann ab. Noch abgefälscht fand der Ball unhaltbar für Keeper Schattschneider den Weg ins Stralsunder Gehäuse und brachte für die Gäste den fast nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich kurz vor dem Abpfiff der Partie.

Doch es kam noch dicker für die Hausherren. In der Nachspielzeit schaltete Grimmen nach einer Abseitsposition blitzschnell auf Angriff um. Der Gästespieler Toni Arend nutzte seine Freiheiten auf der rechten Seite für eine präzise Flanke und fand im Sturmzentrum seinen Kapitän Stephan Rambow, der sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ und den euphorisch umjubelten Siegtreffer in allerletzter Sekunde erzielte.

Damit gingen drei Punkte nach Grimmen, die eigentlich am Sund bleiben sollten. Zurück blieb lediglich eine zertrümmerte Fensterscheibe in der Umkleidekabine der Gäste nach deren ausgelassener Siegesfeier.

Jürgen Schwols

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