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Frauen des HSV Grimmen sichern sich den ersten Punkt

Bützow Frauen des HSV Grimmen sichern sich den ersten Punkt

Nach einem Pausenrückstand holen die Handballerinnen erst in der Schlussphase auf

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Mareen Riewe, hier beim Wurf in einem früheren Spiel, traf am Sonnabend sechsmal für den HSV Grimmen.

Quelle: Steffen Krüger

Bützow. Es dauerte in dieser Saison keine sechs Spiele, bis die Handball-Damen des HSV Grimmen den ersten Punkt in der MV-Liga auf der Habenseite verzeichnete. 56 Minuten rannte die Mannschaft gegen den TSV Bützow zwar einem Rückstand hinterher, holte am Ende aber einen glücklichen Punkt.

Mit dem Auftreten meiner Mannschaft kann ich nicht zufrieden sein.“André Paetow, HSV-Trainer

Statistik

HSV Grimmen: Trippler, Hagedorn, Boldt 3, Bentzien 4, Riewe 6/2, Stamer, Mau 4, Hoffmann 1/1, Ziems 1, Rambow 1, Kaatz 1, Fiedler, Gromen, Saß

Zeitstrafen: Jeweils eine

Siebenmeter: Grimmen 5/3, Bützow 1/1

Mit großen Erwartungen reiste die Mannschaft nach Bützow. Gegen das erste Schlusslicht der noch jungen Saison sollte der erste Sieg her. Die Voraussetzungen waren dabei keine schlechten. Im Gegensatz zur Vorwoche, waren drei wichtige Spieler wieder mit dabei. Doch auf das Spiel des HSV sollte sich dies nicht auswirken. Grimmen spielte emotionslos. Es war keine Bewegung im Spiel, sodass Bützow sich schon frühzeitig lösen konnte.

Nach dem anfänglichen 3:1 erhöhte der Gastgeber auf 7:4 und 10:6. „Zum Glück hatten wir zwei gute Torhüter, die uns im Spiel gehalten haben. So konnten wir das Ergebnis zur Pause einigermaßen freundlich gestalten“, so HSV-Trainer André Paetow. „Aber mit dem Auftreten meiner Mannschaft kann ich nicht zufrieden sein.“ Bis zum 14:12 blieb der HSV am Gastgeber dran und hatte Möglichkeiten, weiter zu verkürzen. Doch freistehend wurden gute Chancen vergeben. „Anstatt sich etwas freizuschwimmen und Selbstvertrauen zu holen, stärkten wir den Gastgeber und luden diesen zu einfachen Treffern ein“, kritisiert Trainer Paetow die Chancenverwertung.

Grimmen spielte lethargisch und lag mit 16:12 zurück. Eine Viertelstunde vor Schluss nahm das Spiel aus Grimmener Sicht etwas Fahrt auf. Mit der Einwechselung von Laura Stamer auf der Mitte kam wieder Schwung in die Offensive. Der Rückstand sollte dennoch nicht schrumpfen, da weiterhin Chancen liegen gelassen wurden.

Beim Stand von 20:16 brachen die letzten zehn Minuten an. Die Gäste holten Tor um Tor auf und glichen überraschend zum 20:20 aus. Vor allem die Jüngste im Team, Marie Mau, überzeugte in dieser Phase.

Im Gegenzug traf Bützow zur erneuten Führung, ehe Grimmen der letzte Treffer zum 21:21 gelang. Dabei war sogar noch mehr möglich. Wie in der vergangene Woche hatte der HSV den letzten Angriff. Doch es blieb beim Unentschieden.

Verdient wäre der Sieg nicht gewesen und selbst mit dem Unentschieden kann sich der HSV glücklich schätzen. „Wenn wir in den nächsten Partien genauso auftreten, dann holen wir keine Punkte“, zeigte sich Trainer Peatow unzufrieden.

Manuel Müller

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