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Frauen feiern ersten Sieg der Rückrunde

Sport Frauen feiern ersten Sieg der Rückrunde

Trainer kritisiert dennoch die Chancenverwertung

Grimmen Handball / MV-Liga Frauen: HSV Grimmen — Bad Doberaner SV 28:19 (17:9) Seit zwei Spielen waren die Handballerinnen aus Grimmen in der Liga ungeschlagen. Jedes Mal sprang dabei allerdings nur ein Unentschieden heraus. Gegen Doberan blieb die Mannschaft wieder ohne Niederlage, behielt diesmal aber beide Punkte in der Trebelstadt. Wie schon in der Hinrunde gelang gegen die Kurstädterinnen der erste Sieg. Nach dem glanzlosen 28:19-Erfolg blieben die HSV-Frauen auf dem siebten Tabellenrang.

Die Grimmener Mannschaft benötigte etwas Anlaufzeit, um endlich in Fahrt zu kommen. Dabei zeigte der HSV vor allem Schwächen im Deckungsverhalten sowie große Schwächen vor dem Tor. Dennoch setzte sich Grimmen zu Beginn auf 6:2 ab, da die ersatzgeschwächten Gäste viele Probleme in ihrem Spielaufbau hatten. Doch Grimmen konnte wenig Kapital draus schlagen und machte die Gäste mit den eigenen Fehlern stark (8:5). „Ohne respektlos zu wirken, doch gegen diese Doberaner Mannschaft hätten wir uns früher lösen müssen. Aber was wir wieder an Chancen ausgelassen haben oder für unerklärliche Fehler im Spielaufbau gemacht haben, da müssen wir uns nicht wundern. Mit unseren Fehler haben wir die Gäste wieder stark gemacht“, kritisierte HSV-Trainer Manuel Abé.

Nach zwanzig Minuten war Doberan dann allerdings gebrochen. Auf Grimmener Seite lief der Ball endlich flüssig durch die Reihen. Die Spieler behielten im Abschluss die Übersicht, sodass sich die Trebelstädterinnen auf 11:5 und 14:6 absetzen konnten. Diesen Vorsprung konnte Grimmen beim 17:9 mit in die Pause nehmen. „Acht Tore zur Pause waren schon okay, dennoch haben mir im gesamten Team Leidenschaft beziehungsweise Emotionen gefehlt“, meinte Abé zur ersten Halbzeit.

In Hälfte zwei sollte nicht mehr viel Aufregendes passieren. Grimmen versuchte, das Tempo weiter hochzuhalten. Sandra Hagedorn im HSV-Tor hielt weiterhin stark und setzte ihre Vorderleute mit genialen Pässen immer wieder in Szene. Vor allem die erst 16-jährige Ann-Carolin Kremser wusste zu überzeugen und war an diesem Tag die treffsicherste Spielerin. Grimmen baute den Vorsprung auf 22:10 aus, doch danach stellte der HSV das Handballspielen ein.

Doberan nutzte die Gunst der Stunde, traf viermal in Folge und verkürzte den Rückstand in den einstelligen Bereich. Dann wurde es nochmals laut in der Sporthalle Südwest. Nach der Verletzung von Torhüterin Kristin Trippler reaktivierte Grimmen Nicole Radohs für das Tor und gleich beim ersten Siebenmeter blieb sie die Siegerin. Dennoch tat sich Grimmen in der zweiten Hälfte weiterhin schwer, aber am deutlichen Erfolg sollte sich nichts mehr ändern. Mehr als das 25:18 ließ der HSV nicht zu und feierte einen verdienten 28:19-Sieg gegen tapfere Gäste. „Den Erfolg wollte die gesamte Mannschaft unbedingt. Mit diesem Schwung wollen wir kommende Woche Revanche nehmen für das Pokalaus in Mecklenburg“, steckte Abé das nächste Ziel. Manuel Müller

Hagedorn, Radohs, Boldt (1), Bentzien (2), Riewe (4/1), Pohle (2), Hoffmann (4), M. Stubbe, Schacht (4), Kaatz (3/3), J. Stubbe (2), Kremser (5), Schmidt (1); Zeitstrafen: Grimmen 2, Doberan drei; Siebenmeter: Grimmen 4/6, Doberan 2/5.

 



OZ

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