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Früh übt sich, wer ein guter Handballer werden will

Grimmen Früh übt sich, wer ein guter Handballer werden will

Nachwuchssportler treffen sich in Grimmen und trainieren im Rahmen der Kinder- und Jugendsportspiele miteinander

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Wie schnell fliegt der Ball? Die Nachwuchshandaller aus Grimmen schauen gespannt zu, wenn die Teamkameraden aufs Tor werfen.

Grimmen. Die Sporthalle am Gymnasium ist von Kinderstimmen erfüllt. Überall laufen junge Handballer umher. Mehr als 60 Kinder sind es, die sich am „Mini-Handball“ im Rahmen der Kinder- und Jugendsportspiele des Kreises beteiligen. Mit acht Mannschaften haben sich der HSV Grimmen, der HSV Peenetal Loitz, der HC Vorpommern Greifswald und der SV Eintracht Rostock angemeldet.

OZ-Bild

Nachwuchssportler treffen sich in Grimmen und trainieren im Rahmen der Kinder- und Jugendsportspiele miteinander

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Auch die Schützlinge von Rita Kremer sind dabei. Sie bringt dem Nachwuchs des Handball-Clubs Vorpommern Greifswald das Handball-Spielen bei. „Wir sind mit drei Teams hier, eine Mädchenmannschaft und zwei Mixed-Teams“, sagt sie. Gerade haben sich die Jungen und Mädchen auf dem Hindernisparcours versucht. „Jetzt gehen wir zum Zielwerfen“, sagt Kremer. „Jaaa!“, rufen die Fünf- bis Achtjährigen erfreut. Sie stellen sich in einer Reihe auf und werfen auf ein Tor. Ähnlich dem Torwandschießen beim Fußball gibt es zwei Löcher, in die der Ball in diesem Fall allerdings geworfen werden soll.

„Toll macht ihr das“, lobt Trainerin Kremer die Kinder.

Fünf Stationen hat die Sportjugend Vorpommern-Rügen in der Sporthalle des Gymnasiums in Grimmen aufgebaut. So trainieren die einen den Zielwurf, während in einer anderen Ecke der Sporthalle Geschwindigkeit gefragt ist. Ein Messgerät zeigt den Kindern, wie scharf ihr Ball im Netz ankommt. Und da sind 27 oder 32 km/h nicht selten, auch 40 km/h steht bei einigen auf der Anzeigetafel.

„Vor allem koordinatorische Fähigkeiten, das Ballgefühl und das Verhalten in der Gruppe werden hier geübt“, sagt Coach Rita Kremer. Genau auf diese Fähigkeiten baue sie auch in ihrem Training auf.

„Es ist wichtig, dass sie sich fair verhalten und auch die Regeln beachten“, erklärt sie. Das bringt die Trainerin auch ihren F-Junioren und den Mädchen der E-Jugend bei. Hier in Grimmen dürfen die Sportler beispielsweise beim Abwurfball nicht auf den Kopf der Gegner zielen.

Natürlich werden auch kleine Handballduelle ausgetragen. Helfer zählen die Punkte mit. Doch, wer am Ende die meisten Partien gewinnt, ist nicht wichtig. Nicole Schacht von der Sportjugend erklärt:

„Es geht erster Linie um den Spaß am Sport.“ Aus diesem Grund bekommen alle Teilnehmer am Ende eine Goldmedaille überreicht.

Manuela Wilk

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