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Glanzloser Arbeitssieg gegen die „Schwäne“

Grimmen Glanzloser Arbeitssieg gegen die „Schwäne“

Männer des HSV gewinnen Nachholspiel gegen Schwaaner SV mit 33:28

Grimmen. Beim Nachholspiel der HSV-Handballer gegen den Vorletzten der MV-Liga, den Schwaaner SV, holte Grimmen einen 33:28-Arbeitssieg. Bereits vorweg hatte Trainer Lars Kibscholl vor den Gästen gewarnt und sollte über sechzig Minuten auch Recht behalten. Zwar gewannen die Gastgeber aus der Trebelstadt das Duell mit 33:28, hatten aber mit viel mehr Gegenwehr der „Schwäne“ zu kämpfen, als ihnen recht war. „Dafür haben wir aber selbst gesorgt, denn durch unsere vielen Fehler haben wir sie erst so richtig ins Spiel gebracht. Schwaan blieb ständig in Reichweite und wir haben frühzeitig die Entscheidung verpasst. Es war ein Arbeitssieg, in dem wir selten geglänzt haben“ war Kibscholl nicht ganz zufrieden mit dem Erfolg.

Dabei sah es in der Anfangsphase recht ordentlich auf Grimmener Seite aus. Der Ball lief flüssig durch die Reihen und fast jeder Wurf war ein Treffer. Grimmen erspielte sich frühzeitig eine 3:1, 6:3 und 8:5 Führung. Allerdings stimmte die Abstimmung in der Deckung noch gar nicht. Schwaan kam immer wieder zu leichten Einwurfmöglichkeiten und konnte somit in Schlagdistanz bleiben. In der Folge nutzten die Gäste die Abstimmungsprobleme und gingen mit 9:11 in Front.

Trainer Kibscholl reagierte mit einer Auszeit und im Tor kam nun Max Granholm zum Einsatz. Und dieser Wechsel sollte mit ein Grund sein, weshalb es in der Folge besser lief. Dazu kam mit Steve Salbrecht ein Linkshänder in die Partie, der gerade in den letzten Wochen nicht vor Selbstvertrauen strotzte. Doch er gab der Deckung ein wenig mehr Stabilität und sorgte vorn mit Tim Pischke für die leichten Tore aus dem Rückraum. „Das war wichtig für Steve. Sicherlich klappte noch nicht alles im Angriff, aber seine Körpersprache gefiel mir“, lobte Kibscholl seinen Shooter. Grimmen drehte den Rückstand innerhalb weniger Minuten und ging sogar mit einem 17:14-Vorsprung in die Pause. Dort musste der HSV zwei Hiobsbotschaften verkraften: Tim Pischkes weiterer Einsatz war fraglich.

Letztendlich konnte er nur unter Schmerzen nochmal mitwirken. Bastian Köhler zog sich vermutlich einen Muskelfaserriss zu.

Nach der Pause arbeitete Grimmen noch besser in der Deckung und kam endlich in die erste und zweite Welle, um so die schnellen und einfachen Treffer über die flinken Außen Darius Jahns und Carl Jonas Tschirschwitz zu erzielen. Der Vorsprung wuchs immer weiter an. Beim 25:18 schien eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein, denn Grimmen spielte solide und hielt die Führung bis zum 28:24 (48. Min). Doch in den folgenden fünf Minuten stand Grimmen siebenmal frei vor dem gegnerischen Torhüter und scheiterte teilweise kläglich. Zum Glück für den Gastgeber stand Maximilian Granholm seinem Gegenüber in nichts nach und hielt ebenso seinen Kasten sauber. „Da können wir uns bei Max bedanken, dass die Partie nicht nochmal spannend geworden ist“, lobte Kapitän Pischke seinen Keeper.

Alexander Kopilow durchbrach schließlich den Bann mit einem Siebenmeter. Schwaan hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen und für den HSV blieb sogar noch etwas Zeit zum Zaubern: Nach einem No-Look-Kempa-Pass von Roman Bernhardt verwandelte der Jüngste auf der Platte, Kevin Mainitz, zum 33:28-Endstand.

HSV Grimmen: Granholm, Corswandt, Salbrecht 7/1, Kopilow 6/1, Keil 5, Pischke 4, Mainitz 4, Tschirschwitz 4, Jahns 3, Eggert, Bentzien, Bernhardt und Köhler; Siebenmeter:

HSV 4/2; Schwaan 1/1; Zeitstrafen: Schwaan eine

Manuel Abé

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