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Grimmener Judokas gelingt die Sensation

Frankfurt/Oder Grimmener Judokas gelingt die Sensation

Tobias Sieg und Paul Päplow lösen Ticket zur Deutschen Meisterschaft

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KSV-Trainer Ralf Päplow (Mitte) mit Sohn Paul (l.) und Tobias Sieg. Beide Athleten lösten das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften.

Quelle: Foto: Hannes Päplow

Frankfurt/Oder. Grimmener Judokas nahmen am Wochenende sehr erfolgreich an der Nordostdeutschen Meisterschaft teil. Am Samstag fanden die Kämpfe der Altersklasse U18 und U21 in Frankfurt Oder statt. Für dieses Event, welches als Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft gilt, hatten sich im Januar bei den Landeseinzelmeisterschaften insgesamt acht Athleten qualifiziert. Den Start machten Lenard Walther bis 60 kg und Moritz Hupfeld bis 73 kg in der Altersklasse U18. Lenard hatte wieder großes Lospech und stand im ersten Kampf direkt dem späteren Meister gegenüber. Lenard absolvierte einen guten Kampf, musste diesen jedoch abgeben und rutschte in die Trostrunde, wo er dann auf einen Sportler aus Neubrandenburg stieß. Doch Lenard war viel zu verhalten und musste auch diesen Kampf abgeben.

Medaillenbilanz

Der KSV Grimmen verzeichnet insgesamt folgende Medaillenbilanz:

U21 einmal Silber, einmal Bronze

und U15 einmal Bronze.

Moritz hatte etwas mehr Losglück, verbuchte aber ebenfalls zwei Niederlagen. Etwas besser lief es bei Sten Rabsch bis 50 kg und Nele Ziesemer bis 70 kg. Beide konnten sich jeweils auf Platz sieben kämpfen.

In der U21 gingen dann Paul Päplow bis 81 kg, Tobias Sieg bis 90 kg, Marc Elsner bis 60 kg, Helena Vogt bis 63 kg und ebenfalls Nele Ziesemer bis 70 kg an den Start. Marc, Helena und Nele schieden vorzeitig aus. Bei den beiden Mittelgewichtlern lief es ganz anders. Tobias hatte aufgrund seines im Januar erkämpften Landesmeistertitels ein sehr gutes Los und konnte sich bis ins Finale durchsetzen, wo er aber dem späteren Meister Tim Schmidt von der Sportschule Potsdam unterlegen war.

Paul Päplow zeigte mit Abstand die beste Turnierleistung von allen und überzeugte bereits in seinen ersten beiden Vorrundenkämpfen. Im ersten Kampf konnte er einen Athleten der Sportschule Potsdam in die Trostrunde schicken. Das wiederholte er im nächsten Kampf mit einem Sportschüler aus Neubrandenburg. Im Halbfinale unterlag er einem Athleten aus Berlin und landete in der Trostrunde im Kampf um Platz drei. Hier konnte Paul seinen Kontrahenten vorzeitig auf Ippon werfen und löste sich somit wohlverdient das Ticket zur Deutschen Meisterschaft U21 im März zusammen mit Tobias Sieg.

Am Sonntag folgte die Nordostdeutsche Einzelmeisterschaft der Altersklasse U15 in Straußberg. Hier gingen Clara Groth, bis 48 kg, Cora Löhrke +63 kg, Lilia Possehl, bis 57 kg und Philipp Dassow bis 50 kg an den Start. Clara musste zwei Niederlange verbuchen und schied vorzeitig aus. Lilia Possehl schaffte es, sich auf Platz sieben zu kämpfen. Noch besser lief es bei Cora Löhrke, die sich bis ins Halbfinale vorkämpfen konnte. Hier unterlag sie einer körperlich übermächtigen Gegnerin. Cora belegte sie am Ende einen fünften Platz.

Als einziger Junge vom KSV Grimmen ging Philipp Dassow an den Start. Im kleinen Finale, dem Kampf um Platz drei, stand ihm ein altbekannter Kontrahent aus Rostock gegenüber. Trainer Ralf Päplow sagte: „Diesen Kampf gewinnt derjenige mit dem größeren Kämpferherz." Päplow sollte rechtbehalten. Der Kampf startete gut für Philipp, doch auch dann verließ er kurzzeitig seine Linie und musste zwei Wertungen abgeben und landete kurzzeitig sogar in einer Festhalte, aus welcher er sich gerade noch rechtzeitig befreien konnte. In der letzten Standaktion konnte Philipp seinen Gegner zu Boden bringen und ihn mit einer Haltetechnik kurzzeitig festmachen. Doch auch dieses Mal löste sich die Haltetechnik, Philipp aber reagiert blitzschnell und konnte einen Armschlüssel ansetzen, seinen Gegner zur Aufgabe zwingen und belegte somit überglücklich Platz drei.

Für Paul und Tobias heißt es in den folgenden drei Wochen, nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und im Training alles zu geben, um bei den Deutschen Meisterschaften im März eventuell für eine Überraschung zu sorgen.

Hannes Päplow

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