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Grimmener Judokas im Landeskader

Grimmen Grimmener Judokas im Landeskader

Die Kämpfer vertreten das Land Mecklenburg-Vorpommern bei überregionalen Wettkämpfen.

Grimmen. Judo. Am Mittwochabend verkündete Ralf Päplow, Vereinsvorsitzender des Kampfsportvereins (KSV) Grimmen eine erfreuliche Botschaft: Mit Nils Patzenhauer, Johan Groth, Hannes und Paul Päplow, sowie Tobias Sieg und Franziska Zanker wurden sechs Judokas des KSV in den Landeskader berufen. „Die Nominierung ist nicht nur eine Auszeichnung für die Sportler, sondern insbesondere auch für unseren Verein“, freute sich Ralf Päplow. Der Judoverband des Landes Mecklenburg-Vorpommern beruft jedes Jahr die besten Sportler in den Landeskader. Diese tragen auf dem Rücken das Wappen des Verbandes und vertreten die Landesfarben bei überregionalen Wettkämpfen.

Vorangegangen war eine, für die Judokas neue und sehr wichtige, Trainingseinheit. 70 Athleten führten gleichzeitig auf der Matte den Randori, also Übungskampf, aus. „Wir haben heute das erste Mal zur offenen Matte nach Grimmen eingeladen“, erklärt Ralf Päplow, der auch Trainer beim KSV ist. Offene Matte? „Wir wollen, dass sich die Vereine des Landes mit ihren Sportlern zu gemeinsamen Trainingseinheiten treffen. Dieser Erfahrungsaustausch bringt zum einen die Judokas weiter, weil man neue Reizpunkte setzt. Zudem erhoffen wir uns, dass das Niveau im Land dadurch noch einmal angehoben wird“, erläutert Ralf Päplow weiter.

Ein Ziel, welches anscheinend nicht nur die Grimmener Judokas haben. Denn zur ersten offenen Matte hatten sich 72 Sportler aus zwölf Vereinen des Landes auf den Weg in die Trebelstadt gemacht, um eine zweistündige intensive Trainingseinheit in der Sporthalle am Gymnasium zu absolvieren. Darunter auch Judokas der Sportschulen des Landes. So auch Trainer Raima Helm mit seinen Judokas vom Verein Asia Neubrandenburg: „Es ist ein guter, aber zugleich auch notwendiger Schritt, um unsere Kampfsportler aus MV noch besser zu fördern“, glaubt der erfahrene Trainer. „In der alltäglichen Trainingsarbeit hat man es immer wieder mit den gleichen Gegner zu tun. Schwächen und Stärken sind bekannt und es fehlt häufig an neuen Herausforderungen“, erklärt Raima Helm weiter.

„Man trainiert mit einer ganz anderen Intensität, wenn man seinen Gegenüber nicht kennt“, findet Grimmens Judoka Tobias Sieg, der mit der Berufung in den Landeskader Hoffnung auf große sportliche Erfolge schürt. „Die Einheit war super intensiv. Ich hoffe, wir werden uns in Zukunft häufiger zu solchen gemeinsamen Einheiten treffen“, sagt Johan Groth. „Jeder Trainer und jeder Verein hat eine andere Philosophie. Heute haben wir einmal einen Einblick in unsere Arbeit gegeben“, sagt KSV-Trainer Gottfried Wessel. „Dieser erste Versuch des Erfahrungsaustausches war ein voller Erfolg. Bei allen Beteiligten bestand der Wunsch, dies in ähnlicher Form zu wiederholen. Wir freuen uns jetzt schon, einmal am Training der anderen Vereine teilzunehmen“, zog nicht nur Ralf Päplow ein positives Resümee und bedankte sich bei Dr. med. Henry Scheerat, der sich bereit erklärt hatte, als Mattenarzt das Training zu überwachen.

 



Raik Mielke

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