Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Grimmener Judokas im Medaillenrausch

Grimmener Judokas im Medaillenrausch

KSV-Athleten Moritz Hupfeld und Sten Rabsch erkämpfen sich die Landesmeistertitel ihrer Altersklassen

Voriger Artikel
Kleines Turnier mit toller Beteiligung
Nächster Artikel
GSV-Oldies werden Vize-Europameister

Strahlende Gesichter beim KSV Grimmen: Philipp Dassow, Trainer Ralf Päplow, Alexander Blank, Sten Rabsch, Motitz Hupfeld, Eileen Schellong, Lenard Walther, Alrik Wegner und Cora Löhrke. Von der Grimmener Landesmeisterschafts-Delegation fehlen Clara Groth und André Wegner.

Greifswald Judo Zwei Gold- und fünf Bronzemedaillen – Beeindruckend, was die Grimmener Judokas bei der Landesmeisterschaft in der Altersklasse U(nter) 15 auf der Tatami zeigten. Mit zehn Athleten angereist, sicherten sich diese sieben die Teilnahme an den Nordostdeutschen Meisterschaften (Nodem) im Juli. „Die Sportler haben alle ihr Bestes gegeben und gezeigt, wozu sie fähig sind“, freut sich Vereinsvorsitzender und Trainer Ralf Päplow über den Auftritt seiner Judokas.

OZ-Bild

KSV-Athleten Moritz Hupfeld und Sten Rabsch erkämpfen sich die Landesmeistertitel ihrer Altersklassen

Zur Bildergalerie

Nun heißt es, bei den Nord-

ostdeutschen Meisterschaften ebenfalls in Best-

form anzutre-

ten.“Ralf Päplow, Trainer KSV Grimmen

Seiner Favoritenrolle als Titelverteidiger gerecht wurde Sten Rabsch . All seine Vorrundenkämpfe gewann er vorzeitig und stand im Finale einem sehr bekannten Kontrahenten aus Rostock gegenüber. Dieser ging durch eine schnelle Eindrehtechnik mit einer kleinen Wertung in Führung. Sten antwortete sofort und holte sich eine höhere Wertung. „Total abgezockt drehte Sten plötzlich auf“, berichtet Päplow immer noch total begeistert. Mit all seiner Cleverness brachte Sten Rabsch schlussendlich durch eine Aufgabe seines Gegners während des Bodenkampfes den Titel in die Trebelstadt.

Die zweite Goldmedaille für den KSV erkämpfte Moritz Hupfeld (bis 66 Kilogramm). Selbstverständlich war dies auf gar keinen Fall. „Am Mittwoch hatte er noch Fieber. Und auch am Wettkampftag war er noch kreidebleich“, erzählt Päplow. Aber er habe kämpfen wollen. Durch deutliche Startschwierigkeiten musste er sich dann in seinen ersten beiden Kämpfen regelrecht über die gesamte Kampfzeit zum Sieg quälen. Und auch im Finale wurde es dann hauchdünn. Wieder siegte er im Golden Score und holte sich – total erleichtert – den Titel.

André Wegner und Lenard Walther kämpften in der Klasse bis 55 Kilogramm. André hatte es schwer an diesem Tag und musste nach zwei Niederlagen, „mit Potenzial nach oben“, wie Trainer Päplow meint, ausscheiden. Lenard machte es an diesem Tag besser und kämpfte sich vor bis ins Halbfinale. Dort traf er auf den späteren Landesmeister Benny Klein vom BC Vorpommern. Dort blieben Lenard fünf Sekunden nach einer Bestrafung, den Kampf noch für sich zu entscheiden, was ihm nicht mehr gelang. „Schade für Lenard. Eigentlich war dieser Kampf das Finale“, resümiert Ralf Päplow. Im Kampf um Platz drei war Lenard dennoch hochmotiviert, siegte souverän und erkämpfte sich an diesem Tag die Bronzemedaille.

Clara Groth (bis 44 kg) zahlte an diesem Tag Lehrgeld. „Sie zeigte aber dennoch, dass sie in den folgenden Jahren eine ernstzunehmende Gegnerin sein wird“, versichert ihr Trainer.

Auf der anderen Seite der Wettkampfhalle betraten zu diesem Zeitpunkt Alrik Wegner und Philipp Dassow (beide bis 43 kg) die Matte. Beide kämpften stark und siegten in zwei Begegnungen, hatten aber auch jeweils eine Niederlage zu verzeichnen. Beide sicherten sich somit die Bronzemedaille. „Vor allem Alriks dritter Platz war eine ganz große Überraschung“, freut sich Päplow.

Danach gingen Alexander Blank und Cora Löhrke auf die Tatami. Alex zahlte an diesem Tag ebenfalls Lehrgeld, aber nimmt einiges an Erfahrung für die nächsten Aufgaben mit. Cora Löhrke kämpften als jüngerer Jahrgang gut mit und konnte sich nach vier Begegnungen über Platz drei freuen.

Ein ganz besonderes Debüt gab an diesem Tag Eileen Schellong , welche gerade mal nach zwei Monaten Judotraining ihren ersten Wettkampf im Rahmen des Landeseinzelmeisterschaft absolvierte. Mit Kampfeswille landete sie nach einem Sieg und zwei ganz knappen Niederlagen sogar auf Platz drei. „Mit etwas mehr Erfahrung wäre sogar deutlich mehr drin gewesen“, meint Trainer Päplow.

Allein das zeigt, welch gute Arbeit Trainer und Verantwortliche beim KSV Grimmen leisten und warum der Verein zu den erfolgreichsten Mecklenburg-Vorpommerns gehört. Mit Gottfried Wessel, Philipp Pietschmann, Hannes Päplow und Janine Technoe stellte dieser zu den Landesmeisterschaften auch vier Kampfrichter stellte.

Hannes Päplow und Anja Krüger

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Sassnitz
Der Kandeliner Robert Ewert (r.) im Laufduell mit dem Sassnitzer Paul Carstens.

SV Kandelin trennt sich nach 3:1 Toren vom Gastgeber SG Empor Sassnitz

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Grimmen
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.