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Grimmener SV erkämpft Remis beim Rostocker FC

Grimmener SV erkämpft Remis beim Rostocker FC

Verbandsligist steht jetzt auf Platz 7 / Überraschung fürs letztes Heimspiel geplant

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Toni Arendt vom Grimmener SV (rechts) im Duell mit Martin Pett vom Rostocker FC. Das Treffen in Rostock fand bei sommerlichem Wetter auf dem Sportplatz am Damerower Weg statt.

Quelle: Johannes Weber

Rostock

Fußball / Verbandsliga

- Rostocker FC 1895 - Grimmener SV 1:1 (1:0) Der Grimmener SV musste Sonntag zur besten Rückrundenmannschaft der Liga reisen. Beim Rostocker FC galt es für die Grimmener, Farbe zu bekennen. Und das nach zweieinhalb Wochen punktspielfreier Zeit. Bei sommerlichen 25 Grad fand der GSV einen schwer zu bespielenden Rasenplatz am Dammerower Weg in Rostock vor. Zwar war der RFC von der Papierform her mit seinem individuell gut besetzten Kader der Favorit, doch der Rostocker FC liegt dem GSV eigentlich ganz gut, denn in den letzten fünf Punktspielen blieb er gegen diesen Gegner immer ungeschlagen.

Und so hatten die Rostocker offenbar auch großen Respekt, denn sie ließen den Ball zunächst in den eigenen Reihen laufen. Grimmen versuchte zu pressen, was jedoch nicht viel einbrachte da der Gastgeber sehr ballsicher agierte.

Den ersten Warnschuss setzte Sven Berndt in der sechsten Minute weit am Tor vorbei. Nach fünfzehn gespielten Minuten, die ohne nennenswerte Torchance vergingen, kam dann etwas Fahrt ins Spiel.

Zunächst stand Thomas Boljahn knapp im Abseits und dann setzte sich Tom Müller auf der rechten Seite nach gutem Ball von Björn Boy super durch, doch leider war seine Flanke einen Tick zu lang für Boljahn. Dann aber kam die kalte Dusche: In der 17. Minute hatte Grimmen überhaupt keinen Zugriff auf den in die Mitte eingerückten Kalkavan. Verteidiger Schmidt musste raustreten und diesen Moment nutzte der RFC-Akteur, um den perfekten Ball auf Tony-Glen Siegmund zu spielen. Der ließ Wühn im Grimmener Tor keine Chance und so hieß es 1:0 für den Gastgeber.

Hängende Köpfe auf Grimmener Seite waren die Folge. Zehn Minuten dauerte diese Phase an. In der 27.Minute prüfte dann Paul Maletzke mit seinem Schuss Maurice Wühn, der diese Prüfung jedoch gut bestand. Im Gegenzug kam Thomas Boljahn bei einem Kopfball nicht mehr richtig hinter den Ball. In der 34.Minute gab es dann die Riesenchance für den RFC , das 2:0 zu schießen. Wiederum war es Siegmund, der frei vor Wühn auftauchte, nachdem eine Abseitsfalle misslungen war. Aber diesmal hielt der GSV-Keeper überragend und setzte damit auch ein Signal an seine Mannschaft, die nun besser ins Spiel kommen sollte.

Angetrieben vom unermüdlichen Einsatz ihres Kapitäns, Stephan Rambow, übernahm der GSV nun die Initiative. Zählbares sollte aber bis zur Pause nicht mehr herausspringen. Ein Schuss von Brian Kozlowski und ein Boljahn-Freistoß verpassten das Tor.

Auf der Gegenseite hatte Martin Pett noch eine Schusschance, die Wühn aber vor keine Probleme stellte.

In der Pause wirkte Coach Pasch recht zuversichtlich, denn auch im Hinspiel lag man 1:0 hinten und kam dann wieder zurück.

Die erste Chance nach Wiederanpfiff hatte Brian Kozlowski mit einem Kopfball, der aber nicht scharf genug war und somit kein Problem für Brencic darstellte.

In der 55. Minute war es dann Tom Müller, der den Ball auf rechts gut verarbeitete und ihn dann in den Strafraum brachte, wo der RFC nicht weit genug klären konnte. Björn Boy nutzte den Abpraller für einen straffen Schuss zum 1:1. Das war zu diesem Zeitpunkt keineswegs unverdient.

Jetzt merkte man beiden Teams an, dass keiner den entscheidenden Fehler machen wollte. Grimmen brachte mit Gurlt einen frischen Mann und kurze Zeit später erlitt Toni Arend einen Cut am Auge und Karsten Opitz gab sein Comeback.

Als Simon Gurlt dann in den Strafraum eindrang und von Christian Schindel zu Fall gebracht wurde, monierte der GSV auf Elfmeter, doch Schiedsrichter Bauer aus Rostock erkannte auf Ball gespielt und lag damit wohl auch richtig.

Zehn Minuten vor dem Ende kam mit Fischer für Müller noch einmal ein frischer Mann, doch der RFC erhöhte noch einmal die Schlagzahl. Immer wieder versuchten die Rostocker durch Kalkavan und Pett Angriffe zu kreieren, was der GSV dann aber mit Zweikampfstärke und Abseitsfallen unterbinden konnte.

Vier Minuten vor dem Ende hatte der GSV dann sogar die Chance zum lucky Punch. Thomas Boljahn steckte den Ball super in den Lauf von Simon Gurlt, der allein vor Brencic auftauchte, doch dieser lenke das Leder nur Zentimeter um den Pfosten, so dass es am Ende bei einem leistungsgerechten Remis blieb. Damit rutscht der GSV zwar in der Tabelle auf Platz sieben ab, ist seinem Ziel, 45 Punkte, aber wieder einen Schritt näher.

Ein Dank gilt den zahlreichen Grimmenern, die den Weg in die Hansestadt gefunden hatten.

Der GSV hat erneut eine Woche spielfrei, bevor er dann zum letzten Heimspiel den abstiegsbedrohten SV Pastow empfängt. Zu diesem Spiel wird sich der GSV noch etwas für seine Zuschauer einfallen lassen. Also Termin frei halten!

Statistik

Grimmener SV: Wühn – Arend (70. Opitz), Rambow, Boljahn – T. Müller (81. Fischer), Kozlowski, C. Schmidt – Jeschke, Piepelow, Berndt (64. Gurlt), Boy

Rostocker FC: Brencic - Haase, Bockholt, Großmann (72. Riechert), Pett, Schindel - Kalkavan (86. Botici), Mosch, Dojahn – Siegmund, Maletzke

Tore: 1:0 Siegmund (17.), 1:1 Boy (55.)

Schiedsrichter : Florian Bauer, Zuschauer: 220, Nächste Spiele: 4. Juni: Grimmener SV – SV Pastow 12. Juni:

Torgelower FC Greif - Grimmener SV

Christian Bockhahn

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