Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Grimmener SV gelingt Befreiungsschlag

Grimmen Grimmener SV gelingt Befreiungsschlag

Im Derby gegen Pommern fahren die Schultz-Schützlinge ersten Saisonsieg ein

Grimmen. Der Knoten ist geplatzt: Fußball-Verbandsligist Grimmener SV feierte am siebten Spieltag der Saison endlich seinen ersten Sieg! Im Vorpommern-Derby gegen den FC Pommern Stralsund spielten sich die Schützlinge von GSV-Trainer Burghard Schultz den Frust der vergangenen Wochen von der Seele und besiegten mit viel Mannschaftsgeist die Hansestädter mit 3:1.

„Wobei das immer noch nicht das Spiel war, das wir können und zeigen wollten“, sagte Schultz nach dem Spiel. Aber das war am Ende nebensächlich. Denn zählen würden nur die drei Punkte. Und diese brachten die Trebelstädter einen Schub nach oben in der Tabelle. Mit dem elften Platz sind sie nun wieder dran am Mittelfeld.

Gleich von Beginn an waren die Gastgeber hellwach, scheuten keinen Zweikampf und ließen keinen Zweifel daran aufkommen, hier als Sieger vom Platz gehen zu wollen. Schon in der siebten Minute nutzte Patrick Jeschke einen gewonnenen Zweikampf vor dem Stralsunder Tor zur Grimmener Führung. Aber auch Stralsund wollte den Befreiungsschlag, die Negativserie von sechs Niederlagen in Folge beenden. So boten die Kontrahenten den 120 Zuschauern in der ersten Hälfte der Partie ein Derby, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Denn auch die Pommern blieben nicht chancenlos. „Ich würde sagen, unterm Strich hatte Grimmen auch nicht mehr Chancen als wir, sie haben ihre aber genutzt“, resümierte Stralsunds Trainer Ingo Plewka. Und so war es auch in der 19. Minute, als Patrick Jeschkes Eckstoß punktgenau bei GSV-Kapitän Stephan Rambow landete, der per Kopf das 2:0 für die Gastgeber markierte. Entschieden war damit allerdings noch lange nichts für die Pommern. Die sich ihnen bietenden Chancen gingen allerdings entweder über oder aber am Tor vorbei. Aber auch Grimmen ruhte sich nicht auf der Führung aus, jedoch blieb es bis zur Pause bei der nicht unverdienten Führung.

Zur zweiten Hälfte stellte Stralsund um – verstärkte nun die Offensive. Dies war schon der zweite Wechsel für die Stralsunder. Bereits in der ersten Hälfte musste Plewka verletzungsbedingt den Ex-Grimmener Simon Gurlt durch Patrick Hildesheim ersetzen. Hildesheim war es dann auch nach 17 Minuten in der zweiten Hälfte, der den Ball per Kopf das erste Mal im Grimmener Tor zappeln ließ.

Schiedsrichter Johannes Wagner pfiff die Aktion aber ab, weil Hildesheim sich aufgestützt haben soll, was nicht jeder so sah. Zwölf Minuten vor Schluss jedoch nutzte der FCP-Stürmer einen Fehler in der Grimmener Abwehr zum Anschlusstreffer. Pommern wollte nun mit Macht den Ausgleich, doch sorgte GSV-Kapitän Rambow in der 88. Minute für die Entscheidung. „Ich gebe zu, ich habe gezittert bis zum Schluss“, gestand auch GSV-Coach Schultz ein. Der Gegner habe einen guten Ball gespielt.

Grimmener SV: Claas – Ehrig, Rambow, Niendorf, Fischer (89. Berndt), Klein, Schmidt, Jeschke, Maybauer, Piechotka, Bruch (67. Wollenburg).

FC Pommern Stralsund: Sund, Münster, Thiele, Lorenz, Klöckner, Lindberg, Pompe (46. Hartz), Ishida (74. Kubota), Kutz, Otto, Gurlt (20. Hildesheim).

Tore: 1:0 Jeschke (7.), 2:0 Rambow (19.), 2:1 Hildesheim (78.), 3:1 Rambow (88.).

Anja Krüger

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Börzow
Lana (v.l.), Salomé, Emely, Alina, Pia und Sara auf den Ponys des Reitvereins haben mit Trainerin Andrea Bössow (r.) jede Menge Spaß.

Großgemeinde oder nicht – die Börzower identifizieren sich stark mit ihrem Dorf und sind kulturell sehr aktiv

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Grimmen
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.