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Grimmener SV im Landespokal weiter

Grimmen Grimmener SV im Landespokal weiter

0:2 gewinnt der GSV gegen den SV Traktor Dargun — verdient aber glanzlos.

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Sorgte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit für die Entscheidung: Grimmens Torschütze zum 2:0 Brian Kozlowski (weiß).

Quelle: Maik Werner

Fußball — Landespokal / 2. Runde: SV Traktor Dargun — Grimmener SV 0:2 (0:0). Personell pfiff der Grimmener Trainer mal wieder auf dem letzten Loch. Zu den verbliebenen elf Akteuren aus dem Verbandsligakader kamen mit Steffen Westphal, Tobias Müller, Rainer Schmidt und Alexander Boy vier Akteur des spielfreien GSV II auf der Bank dazu.

Das Spiel begann sehr zäh. Dargun stand auf dem großen Kunstrasenplatz sehr tief und war, wie es auch von der Klasse tiefer spielenden Mannschaft erwartet wurde, nur auf die Defensive beschränkt.

Dies machten die Gastgeber auch sehr gut und es dauerte bis zur 13. Minute, bis der GSV seine erste gefährliche Torchance hatte. Ein langer Ball von Oliver Bollhagen erreichte Stephan Rambow, dessen direkter Abschluss aber arg verunglückte. Ein Eckball in der 24. Minute brachte die nächste Möglichkeit. Nachdem der von Patrick Jeschke getretene Eckball zunächst geklärt wurde, bekam er eine zweite Flankenchance. Diese erreichte Nils Krüger, der mit vollem Risiko den Ball direkt nahm, das Tor aber deutlich verfehlte. Zwei Minuten später sahen die Zuschauer das erste offensive Achtungszeichen des Gastgebers. Mit einem Fernschuss aufs kurze Eck prüften sie GSV-Keeper David Haake, der zur Ecke klärte. Nun wurde auf Grimmener Seite die Laufarbeit und vor allem das Spiel über die Außenpositionen besser, was folgerichtig gute Torchancen mit sich brachte. In der 35. Minute scheiterte Rambow per Kopf. Fünf Minuten später legte wiederum Rambow toll quer auf Kozlowski. Doch dessen Abschluss aus Nahdistanz wurde auf der Linie von Fanter geklärt. Zwei Minuten vor der Pause kam Christian Schmidt völlig frei zum Kopfball, doch Krause im Darguner Kasten parierte großartig. Somit ging es mit dem torlosen Remis in die Pause, wo Trainer Pasch anmahnte, dass man weiterhin Geduld haben müsse und den Gegner zum Laufen bringen solle. Dann würde die Zeit für den Grimmener SV spielen.

Auch nach Wiederanpfiff von Schiedsrichter Kröger sahen die 75 Zuschauer — 25 davon Grimmener — ein ganz schlechtes Fußballspiel. Dargun investierte gar nichts in die Offensivarbeit und Grimmen wirkte ideenlos und der letzte Biss war nicht zu erkennen. In der 57. Minute landete ein Eckball von Tim Olbrich bei Christian Schmidt. Dessen Kopfball stellte wiederum kein Problem für Krause dar.

Drei Minuten später hatte der GSV erneut eine Großchance durch eine Olbrich-Ecke. Zunächst wurde der Kopfball von Nils Krüger abgelenkt. Und auch Stephan Rambow bekam den Ball im Nachstochern nicht über die Linie. In der 73. Minute brachte Pasch dann Rainer Schmidt für Tim Olbrich und bewies damit ein glückliches Händchen. Nur drei Minuten später gab es nach einer vergebenen Rambow-Chance erneut Ecke und diese landete, von Brian Kozlowski geschlagen, auf dem Kopf von Rainer Schmidt, der zum 1:0 für den GSV traf. Erst jetzt versuchte auch der Gastgeber ein offensiveres Spiel. Aber bis auf zwei/drei brenzlige Flankenbälle, die nichts einbrachten, kam keine Großchance dabei raus. Ein Befreiungsschlag in der 90. Minute von Nils Krüger landete dann bei Rambow, der uneigennützig auf Brian Kozlowski querlegte. Er schob zum Endstand von 0:2 ein. Am Ende war der Sieg für die Trebelstädter vollkommen verdient — wenn auch glanzlos.

Der GSV spielte mit:
David Haake, Nils Krüger, Toni Arend, Karsten Opitz, Stephan Rambow, Oliver Bollhagen, Patrick Jeschke, Brain Kozlowski, Rainer Schmidt, Marcel Klein, Christian Schmidt, Tim Olbrich.

 

Christian Bockhahn

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