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Grimmener SV ist klarer Außenseiter

Greifswald Grimmener SV ist klarer Außenseiter

Im ersten Rückrundenspiel trifft die Schultz-Elf auf den Aufstiegsaspiranten Greifswalder FC

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Marcel Klein (li.) lieferte im Hinspiel gegen den Greifswalder FC eine gute Leistung ab.

Quelle: Foto: Anja Krüger/archiv

Greifswald. Das hätte sich Burghard Schultz, Trainer des Fußball-Verbandsligisten Grimmener SV, anders gewünscht. Sein Team startet ausgerechnet gegen den Aufstiegsaspiranten Greifswalder FC in die Rückrunde. Nachdem die angesetzte Auftaktpartie gegen die SG Aufbau Boizenburg auf deren Wunsch verlegt wurde, und die Partie gegen Bützow am vergangenen Wochenende aufgrund des vereisten Platzes abgesagt werden musste, sind die Trebelstädter am Sonntag um 14 Uhr in der Hansestadt im Stadion im Karl-Liebknecht-Ring zu Gast.

Damit ist die Rollenverteilung für die Partie klar: Der Grimmener SV geht als klarer Außenseiter in das erste Punktspiel nach der Winterpause. „Nun ist es so und wir werden ganz gewiss nicht den Kopf in den Sand stecken“, meint Burghard Schultz. Absolut wichtig wird in diesem Spiel, so meint er, die Abwehrarbeit sein. Um so mehr bedauert er, dass mit Felix Piepelow einer seiner besten Abwehrstrategen fehlt. Und auch auf den quirligen und zweikampfstarken Sven Berndt muss er verzichten. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein muss er seine fünfte Gelbe absitzen. „Das hat ihn selbst auch sehr gewurmt“, weiß Schultz. Und als ob das noch nicht reichen würde, muss der GSV-Trainer bei einem Blick auf die Liste der ihm zur Verfügung stehenden Spieler feststellen: „Kadermäßig sieht es nach einer absoluten Katastrophe aus.“

Trotzdem: Im Vorfeld zu sagen, in dem Spiel ist nichts zu holen, das ist nicht Schultz’ Art. Und dass die Hansestädter nicht unbesiegbar sind, zeigt der vergangene Spieltag. Mit 1:2 unterlagen sie dem Rostocker FC. „Wie der Greifswalder FC zu schlagen ist, habe ich mir angesehen“, sagt der 61-Jährige. „Nicht unbedingt versuchen, das Spiel zu machen, aggressiv auftreten und versuchen zu kontern“, resümiert Schultz die Partie des Greifswalder FC bei den Rostockern. Für die eigene Partie in Greifswald wünscht sich der GSV-Trainer, dass seine Elf lange ohne Gegentor bleibt. „Dann stehen schon mal die Chancen auf einen Punkt gut“, scherzt er.

Das hat im Hinspiel im Grimmener Sportforum ganz anders ausgesehen. Bereits in der achten Minute sind die Trebelstädter da ins Hintertreffen geraten. Zwar haben die Grimmener anfangs gut mitgehalten, jedoch brachen ihnen am Ende zwei weitere Gegentore kurz vor der Halbzeitpause das Genick. In der zweiten Halbzeit haben sie dann aber nicht mehr viel zugelassen und auch so manchen Zweikampf gewonnen. Dennoch hat am Ende eine 0:4-Niederlage zu Buche gestanden. „Gegen Greifswald ist eine Niederlage kein Beinbruch. Wichtig ist, dass wir in anderen Spielen unsere Punkte holen“, sagt Schultz und nennt den übernächsten Gegener, den Hagenower SV, als Beispiel.

Denn das Saisonziel steht fest: Der Klassenerhalt – eventuell mit einem einstelligen Tabellenplatz. Derzeit steht der Grimmener SV auf Platz acht. 18 Punkte aus 14 Spielen haben sich die Trebelstädter bislang erkämpft. Mit Thomas Boljahn stellt der GSV einen der besten Torschützen der Liga. 16 Buden der insgesamt 29 Grimmener Tore schoss er. Verstärkung hat der GSV mit Hannes Bruch vom SV Putbus bekommen. Der 28-jährige hat in den Vorbereitungsspielen insgesamt fünfmal getroffen. „Dass lässt doch auf eine gute Rückrunde hoffen“, meint Schultz zuversichtlich.

Anja Krüger

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