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Grimmener SV verliert in Greifswald 0:2

Greifswald Grimmener SV verliert in Greifswald 0:2

Mit stark dezimiertem Kader liefert die GSV-Elf beim Tabellenführer eine gute Leistung ab

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Christian Schmidt am Ball. Der Grimmener Abräumer agierte taktisch klug.

Quelle: Foto: Werner Franke

Greifswald. 0:2 verlor gestern Nachmittag der Fußball-Verbandsligist Grimmener SV beim Tabellenführer Greifswalder FC seinen Auftakt in die Rückrunde. Für die Grimmener durchaus kein Grund, sich zu ärgern. Ganz im Gegenteil. Denn beim Tabellenführer lieferten die Trebelstädter eine absolut zufriedenstellende Leistung ab.

Insgesamt zehn Spieler aus seinem Kader standen GSV-Trainer Burghard Schultz nicht zur Verfügung. So stand der erst 17-jährige Max Brenz von Beginn an auf dem Platz und Jörn Füsting aus dem Reserve-Team kam zu seinem ersten Verbandsligaeinsatz. Mit Markus Müller hatte Grimmen zudem einen Spieler in der Elf, der dem Verein nur noch sporadisch aushilft. Anerkennende Worte gab es vom stellvertretenden Vereinspräsidenten Christian Bockhahn. „Wir können erhobenen Hauptes die Heimreise antreten. Wir hatten hier einen absolut zufriedenstellenden Auftritt, der Mut macht für die wichtige Aufgabe in zwei Wochen in Hagenow“, lobte er. Einzig das zweite Gegentor, ein Eigentor von GSV-Innenverteidiger Toni Arend, sei etwas ärgerlich.

Grimmen war von Anfang an auf die Defensive bedacht, Nadelstiche sollten aber auch gesetzt werden. So hatte der Tabellenneunte der Verbandsliga nach 20 Minuten sogar die erste Chance im Spiel.

Topstürmer Thomas Boljahn scheiterte aber an GFC-Keeper Person. Der Greifswalder FC, der nach der 2:1-Niederlage beim Rostocker FC eine positive Reaktion zeigen wollte, erzielte nach 27 Minuten die Führung. Nach einer Flanke von Lösel verlängerte Sven Hartwig mit dem Kopf auf Jovanovic, der am Fünfmeterraum stand und den Ball mit dem Kopf im Tor unterbrachte. „Grimmen ist ein sehr gut organisiertes Team, das man erstmal auseinander spielen muss. Das hat in einigen Situationen gut geklappt“, sagt GFC-Trainer Hagen Reeck. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Grimmen in Person von Thomas Boljahn dann sogar noch einmal die Chance zum Ausgleich. Der Stürmer bugsierte aber den Ball am langen Eck vorbei.

Nach der Halbzeitpause übernahmen die Greifswalder das Spielgeschehen. Nach 52 Minuten erhöhten sie auf 2:0. Ein Traumpass von Sendroiu kam bei Jovanovic an und der Stürmer schoss den Ball am herausstürmenden Keeper Carl Claas vorbei in Richtung Tor. GSV-Verteidiger Toni Arend verunglückte der Klärungsversuch und der Ball landete im eigenen Tor. Nach dem zweiten Treffer für den Greifswalder FC kamen die Grimmener zwar nicht mehr zurück ins Spiel, gaben sich aber auch nicht auf und ließen keinen weiteren Treffer mehr zu.

So war Greifswalds Kapitän Patrick Henkel auch nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben hinten zu viel zugelassen und vorn waren wir nicht immer konsequent genug." Der Innenverteidiger der Greifswalder meinte vor allem die ausgelassenen hochkarätigen Chancen zum Ende der Partie, als Lösel, Jovanovic, Rohde und er selbst am Keeper oder Pfosten scheiterten. „Die Zielsetzung vor dem Spiel waren 40 Punkte. Das haben wir erreicht und zudem zu null gespielt. Deswegen bin ich zufrieden“, sagte Hagen Reeck nach dem siebten Heimerfolg seiner Mannschaft.

Philipp Weikert/Anja Krüger

Grimmener SV: Claas, Arend, Rambow, Müller, Boljahn, Klein, Schmidt, Jeschke, Brenz, Füsting, Bruch; Tore: 1:0 Jovanovic (27.) 2:0 Arend (Eigentor, 52.); Zuschauer: 227

OZ

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