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Grimmener Strafraum brannte lichterloh

Güstrow Grimmener Strafraum brannte lichterloh

Fußball / Verbandsliga - 19. Spieltag / Güstrower SC — Grimmener SV 4:0 (2:0) Grimmen reiste am Wochenende sehr ersatzgeschwächt nach Güstrow und kassierte hier ...

Güstrow. Fußball / Verbandsliga - 19. Spieltag / Güstrower SC — Grimmener SV 4:0 (2:0) Grimmen reiste am Wochenende sehr ersatzgeschwächt nach Güstrow und kassierte hier eine herbe Niederlage nach neun Siegen in Folge.

So musste ein Marcel Klein, der die gesamte Saison noch kein Spiel gemacht hatte, aushelfen und gleich von Beginn an ran. Darüber hinaus nahmen auf der Bank neben Ersatztorwart Griwahn, Stand-By-Spieler Carsten Boy und Oliver Fischer Platz. Letzterer war die gesamte Woche krankheitsbedingt ausgefallen.

Trotz allem kam Grimmen ganz gut in die Partie und hatte zunächst auch die besseren Torchancen. Größtenteils Standards brachten die Güstrower Hintermannschaft in Bedrängnis. Ein Freistoß von Sven Berndt ließ Kevin Kleindorff über den Kopf rutschen, doch Kirsch im Güstrower Kasten hielt stark. Wiederum ein Kopfball, diesmal von Björn Boy, zwang den baumlangen GSC-Keeper zu einem Riesenreflex.

Güstrow kam aber dann nach und nach besser ins Spiel und versuchte immer wieder über die beiden zentralen Schaltstationen Scheller und Mihajlovic, ihre starken Offensivleute Keup und Plate in Szene zu setzen. Dies gelang dann in der 27. Minute, als der GSV, wie so oft in diesem Spiel, keinen Zugriff fand und Keup auf die Reise geschickt wurde und auch noch Wühn umkurvte und zum 1:0 einschob.

Nun brannte es noch einige Male lichterloh im Grimmener Strafraum, aber auch der GSV hatte die Chance zum Ausgleich. Wieder war es der Ex-Güstrower Kleindorff, der aber erneut aus zehn Metern an Kirsch scheiterte. Eine Minute vor der Pause entwischte der pfeilschnelle Plate dann der GSV-Abwehr und traf zum 2:0.

Zur Halbzeit stellte Pasch dann auf ein offensiveres System um und Fischer kam für Ohlrich. Als Güstrow dann aber gleich nach der Pause durch Keup auf 3:0 erhöhte, war eine Vorentscheidung gefallen.

Nun musste man aufpassen, dass der GSC durch sein schnelles Umschaltspiel nicht noch mehr Unheil anrichtet. Dies gelang dann bis zur 68.Minute, als auch Plate seinen zweiten Treffer erzielen konnte.

Weitere Möglichkeiten ließ Güstrow liegen und am Ende stand ein verdienter Heimsieg zu Buche.

Als Trainer Pasch seine Mannschaft nach der ersten Niederlage seit neun Spielen noch auf dem Platz zusammenholte, wurde aus der Enttäuschung schon wieder etwas Zuversicht, denn er machte den Spielern keinen Vorwurf. „Wir mussten heute improvisieren und das hat man unserem Spiel auch angesehen. Die Jungs haben sich nicht aufgegeben und das zeugt von der großen Moral dieser Truppe“, fand der Trainerfuchs die richtigen Worte.

 

Der Grimmener SV spielte mit: Wühn, Rambow, Max, T. Müller, Kleindorff (66.C.Boy), Klein, Schmidt, Ohlrich (46.Fischer), Gurlt, Berndt und B. Boy.

Von Christian Bockhahn

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