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Grimmens Handballer klettern einen Tabellenplatz höher

Grimmen Grimmens Handballer klettern einen Tabellenplatz höher

Die Zweite des HSV besiegt SV Motor Barth mit 25:22

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Szene aus dem Spiel des HSV Grimmen gegen die Gäste vom SV Motor Barth – hier der Grimmener Christoph Pohle beim Wurf. FOTO: ANJA KRGER

Grimmen. Im dritten Rückrundenspiel in der Verbandsliga der Männer war es soweit für die Grimmener Handballer: Die hiesige MV-Liga Reserve holte sich die nächsten Punkte auf das Konto und verbesserte sich in der Tabelle um einen Platz. Dabei war die Begegnung gegen die Gäste vom SV Motor Barth nichts für Handballästheten. Fehler über Fehler in einer hitzigen Partie, die der Schiedsrichter, der wieder mal allein pfeifen musste, hervorragend im Griff hatte.

Der HSV Grimmen verzichtete in dieser Partie komplett auf die A-Jugendlichen, die teilweise angeschlagen waren und selbst noch eine Begegnung am Sonntag absolvieren mussten. Dafür waren Silvio Bentzien, Christoph Pohle und Carl Jonas Tschirschwitz als Absicherung mit von der Partie. Während letzterer in der Startsieben stand, mussten Pohle und Bentzien mit ansehen, wie der HSV die ersten 25 Minuten komplett verschlief und ständig einem Rückstand hinterherlief. Man merkte deutlich das Fehlen der jungen Spieler, denn die Abstimmung im Spielaufbau und in der Deckung funktionierte über weite Strecken gar nicht. Dazu leistete sich Grimmen zu viele einfache Fehler und zahlreiche Fehlwürfe, die die Gäste nutzten und sich auf 4:8 und 6:10 absetzten. Dann kamen nach und nach Pohle und Bentzien in die Partie und sollten dem Spiel wieder mehr Druck verleihen und für mehr Torgefahr sorgen.

Grimmen holte vor der Pause Tor um Tor auf und schaffte mit der Pausensirene tatsächlich noch den 11:11-Ausgleich. „Nach dieser schlechten ersten Hälfte kam der Ausgleich zum richtigen Zeitpunkt.

Lange waren wir nicht aufmerksam genug und haben zu pomadig gespielt“, war Trainer Thomas Hagemann sauer.

Dafür verschliefen seine Jungs aber nicht den Start in den zweiten Abschnitt. Grimmen kam nun mit mehr Tempo aus der Kabine und bestrafte jeden Fehler der Gäste. Grimmen setzte sich schnell auf 15:11 ab und versuchte in der Folgezeit, den Vorsprung zu verwalten. „Man hatte jetzt nicht mehr das Gefühl, dass hier was schief gehen kann. Die Mannschaft hat jederzeit eine Schippe drauf gepackt, als es sein musste. Dennoch hätten wir früher den Sack richtig zumachen und uns einen deutlichen Vorsprung erspielen müssen“, fand Hagemann noch ein Haar in der Suppe. Die Nickeligkeiten nahmen im zweiten Abschnitt zu, so dass eine faire Partie nochmals hitzig werden sollte. Vor allem, als Barth mehrmals auf ein bis zwei Tore verkürzte, kam Hektik auf. Doch Grimmen erhöhte anschließend wieder den Druck und die Konzentration und setzte sich wieder von den Gästen ab. Und dieses Spiel wiederholte sich im gesamten zweiten Abschnitt. Grimmen spielte es mit all seiner Erfahrung dann zu Ende und feierte einen verdienten 25:22-Erfolg im Derby gegen Barth.

Manuel Abe

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