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Grimmens Judoka sind international erfolgreich

Grimmen/Staffanstorp Grimmens Judoka sind international erfolgreich

Sportler des KSV kehren mit acht Medaillen aus Schweden zurück

Grimmen/Staffanstorp. Die Kampfsportler des KSV Grimmen sind nicht aufzuhalten. Ob in Mecklenburg-Vorpommern, deutschlandweit oder sogar im Ausland – die Judoka aus der Trebelstadt sind Medaillengaranten. Dieses Mal ging es für eine Delegation ins schwedische Staffanstorp. Dort sicherten sich die Grimmener fünf Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille. Neben den schwedischen Judovereinen und dem KSV Grimmen gingen unter anderem Sportler der Sportschule Neubrandenburg und aus Greifswald an den Start. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut manche Athleten von uns mithalten können. Und das, obwohl sie nur zwei bis dreimal pro Woche trainieren“, ist Nicole Löhrke zufrieden mit den Leistungen der Athleten.

Der Wettkampf startete mit den Duellen der Altersklasse U 18. Hier gingen Tia Scheerat (bis 63 kg), Lenard Walther (bis 66 kg) und Sten Rabsch (bis 60 kg) auf die Matte. Tia Scheerat schaffte es dabei, sich in ihrer nächsthöheren Altersklasse durchzusetzen und die Goldmedaille zu gewinnen.

Lenard Walther musste eine Auftaktniederlage hinnehmen und rutschte somit in die Trostrunde. Hier konnte er seine nächste Begegnung zwar gewinnen, unterlag allerdings im dritten Kampf, ohne sein volles Potential ausgeschöpft zu haben und schied somit ohne Platzierung aus. „Ich ärgere mich selber, dass ich so verhalten gekämpft habe. Im nächsten Jahr muss ich stärker zurückkommen und zeigen, was ich wirklich kann“, sagte der Sportler nach dem Turnier. Vereinskollege Sten Rabsch erging es ähnlich. Auch er zeigte nicht sein ganzes Leistungsvermögen und verabschiedete sich vorzeitig aus dem Turnier.

In der Altersklasse U 15 gingen Philipp Dassow (bis 55 kg), Clara Groth (bis 57 kg) sowie Cora Löhrke (über 70 kg) an den Start. Tia Scheerat trat in dieser Klasse ebenfalls wieder an.

Philipp Dassow kämpfte in einer stark besetzten Gruppe gut mit und musste lediglich eine Niederlage in der Vorrunde hinnehmen. Er schaffte es in seinem Pool bis ins Halbfinale. Dort konnte er sich durchsetzen und sicherte sich das Ticket fürs Finale. Hier unterlag der Sportler und landete somit auf Platz zwei. Ralf Päplow, Vereinsvorsitzender des KSV Grimmen lobte den Einsatz des Judoka:

„Philipp hat ein großartiges Turnier gekämpft, obwohl er sich in der Vorrunde verletzte. Das zeugt von Kampfgeist.“

Tia Scheerat setzte sich – wenn auch leicht geschwächt durch die vorhergegangenen Kämpfe – erneut durch und holte sich die zweite Goldmedaille bei dem Turnier.

Cora Löhrke war in ihrer Klasse ohne Gegnerin und musste daher in der Altersklasse U 21 antreten. Sie hielt gut mit, landete aber auf Platz vier. Bei den männlichen Startern der U 21 holte sich Paul Päplow eine Silbermedaille. Alex Meier startete in einer höheren Gewichtsklasse und schied vorzeitig aus.

Bei den Männern gingen Felix- Leopold Fischer, Nils Patzenhauer, Marco Mund und Hannes Päplow an den Start. Päplow konnte alle Begegnungen für sich entscheiden und holte Gold, ebenso wie Felix- Leopold Fischer. Nils Patzenhauer ging nach langer Wettkampfpause erstmalig wieder ins Rennen. Er entschied ebenfalls alle Duelle für sich und wurde mit Gold belohnt. „Ich hätte ein wirklich gutes Gefühl trotz der langen Wettkampfpause. Bis zur Nordostdeutschen Meisterschaft möchte ich allerdings noch einiges tun“, meint er. Marco Mund, der normalerweise in der Altersklasse Ü 40 (bis 66

kg) kämpft, trat bei den Herren bis 73 kg an und wurde Dritter.

Hannes Päplow

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