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Güstrow kommt: Handballer setzen auf Heimstärke

Grimmen Güstrow kommt: Handballer setzen auf Heimstärke

HSV-Männer sind zu Hause ungeschlagen / Frauen zum Nachholspiel in Wismar

Grimmen. Die Aufgabe ist klar: Die Männer des HSV Grimmen müssen zur alten Stärke und Konstanz zurückfinden. Zuletzt hatte das Team in der MV-Liga zweimal geführt und durch schlechte Leistungen in der zweiten Halbzeit unnötige Niederlagen kassiert.

„Wir haben in jeder Partie starke Phasen und führen meist deutlich. Doch plötzlich verlieren wir den Kopf. Die Mannschaft muss lernen, solche Spiele entspannt über die Zeit zu bringen“, fordert Trainer Manuel Abe. Die Chance dazu haben die Handballer morgen im Heimspiel gegen den Güstrower HV. Beginn des Duells Fünfter gegen Vierter in der Sporthalle Südwest ist um 16.00 Uhr.

„Bei diesem Spiel muss man von einem Mittelfeldduell reden“, so Abe. Zwar sei der Abstand zu den Medaillenrängen nicht groß – doch bei dem breiten Mittelfeld der Liga – hätten die Teams auch auf den Zehnten der Tabelle keinen allzu großen Vorsprung. Dass der HSV nur auf dem fünften Rang stehe, habe sich die Mannschaft selbst zuzuschreiben, meint der Trainer.

Bei den Gästen lief es bislang ziemlich gut, sie spielen eine richtig gute Saison. Vor allem zu Hause holte Güstrow viele Punkte. „Dabei kann sich der GHV auf seine Leistungsträger verlassen. Ob Oli Mayer im Tor, Michael Köhler auf der rechten Seite oder den Torschützen vom Dienst, Tim Dethloff“, weiß Abe. Die Mannschaft habe einen starken und gefährlichen Rückraum, den die Grimmener erst einmal stoppen müssten.

Dabei kassierte der HSV im vergangenen Spiel gleich 39 Gegentore. „Die Mannschaft ist jetzt gefragt und muss wieder ein anderes Gesicht zeigen. Wir müssen wieder mehr Leidenschaft und Kampfgeist an den Tag legen“, sagt Coach Lars Kibscholl. Wenn es die Trebelstädter schaffen, zu Hause ungeschlagen zu bleiben, stehe einem besinnlichen Weihnachtsfest nichts mehr im Weg. „Die Mannschaft muss zur alten Stärke in der Defensive finden und zusammen mit den Torhütern wieder ein Team bilden. Nur so kann es am Samstag funktionieren“, fügt Abe an. Gerade nach den zwei letzten Misserfolgen hoffe die Mannschaft auf die Unterstützung der Fans.

Für die Frauen steht morgen ein Nachholspiel auf dem Programm. Die Handballerinnen treffen in der MV-Liga auf die TSG Wismar und damit auf den Tabellensiebten. Zwei Tabellenplätze trennen beide Teams und fünf Punkte. Wismar ist dennoch eine der Überraschungsmannschaften in der Saison. „Klar sind 7:7 Punkte nicht die optimale Ausbeute. Aber die Wismarer haben bereits beim Tabellenführer Schwerin II und gegen den Stralsunder HV gewonnen – auch wenn das Spiel gegen Stralsund am grünen Tisch entschieden wurde“, weiß Trainer Roman Bernhardt. Danach spielten sich die Gastgeber ein Unentschieden gegen starke Warnemünder und kassierten eine knappe Niederlage gegen Neubrandenburg.

„Die Mannschaft hat sich auf vielen Positionen – im Vergleich zum letzten Jahr – verändert und damit haben sich viele gute Spielerinnen dem Team angeschlossen. Aus diesem Grund wird die Partie die nächste Mammutaufgabe für uns“, sagt Bernhardt. Wismar verstärkte sich nach der schlechten Aufstiegssaison 2016 mit vielen Spielerinnen vom Mecklenburger SV und holte die erfahrene Kathrin Rehberg aus Crivitz ins Team.

Grimmen wird damit erneut als Außenseiter ins Duell gehen und versuchen, die Begegnung so lange wie möglich offen zu gestalten. Dies gelang in Warnemünde leider nur 20 Minuten lang, danach war die Fehlerquote der Gäste zu hoch. „Spielerisch sind uns viele Mannschaften weit voraus und die Teams warten nur darauf, dass wir Fehler machen. Diese Quote müssen wir daher gering halten und uns den Duellen kämpferisch stellen“, erklärt Trainer Bernhardt. Die Partie in Wismar beginnt morgen um 17.00 Uhr.

Manuel Müller

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