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Gute Fitness wichtiger als Muskelberge

Grimmen Gute Fitness wichtiger als Muskelberge

Studio-Inhaber Mathias Schuck: „Trainingseinheiten werden immer professioneller angegangen.“

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Timo Wehlitz beim Bankdrücken an der Maschine. Der 17-Jährige trainiert seit Jahren regelmäßig im Grimmener Fitnessstudio. Fotos (4): Raik Mielke

Grimmen. Wer momentan im Fitnessstudio einen freien Platz auf einem Cardiogerät ergattern möchte, braucht schon ein wenig Glück. Es ist Januar und auch im „Energy Sportstudio“ in Grimmen schwitzen und ackern viel mehr Trebelstädter als sonst für ihre Fitness und den Sommerkörper 2015.

Neues Jahr — gewohntes Bild, aber doch so vieles anders. „Dass im Januar mehr Leute im Studio sind, ist nichts Ungewöhnliches“, sagt Inhaber Mathias Schuck und erklärt: „Viele sind mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet und dazu gehört, nun auch mehr Sport zu treiben.“ Dennoch nimmt der erfahrene Fitnesstrainer einen deutlichen Wandel wahr. „Es gibt zunehmend ein ganz anderes Fitnessbewusstsein in nahezu allen Altersklassen“, sagt Schuck und erklärt: „Es geht heute nicht mehr nur darum, Muskelberge aufzubauen. Zum Ideal sind ein austrainierter Körper und ein sehr guter allgemeiner Fitnesszustand geworden.“

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Timo Wehlitz beim Bankdrücken an der Maschine. Der 17-Jährige trainiert seit Jahren regelmäßig im Grimmener Fitnessstudio. Fotos (4): Raik Mielke

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Gefragt ist also der Typ, der sprinten kann, ohne außer Atem zu sein und trotzdem deutlich austrainierte Muskelpartien hat. Dementsprechend gehören nach einem intensiven Workout für die meisten ebenso schweißtreibende Einheiten auf dem Laufband, Crosstrainer oder der Rudermaschine dazu. „Für mich ist ein ausgewogenes Training wichtig“, sagt Timo Wehlitz. Nach vielen Kraftübungen für die einzelnen Körperregionen gehört Cardiotraining einfach dazu. „Ziel meines Trainings ist es, Kraft und Kondition zu vereinen“, erklärt der 17-Jährige.

„Immer mehr Leute setzen auf ein effektives Ganzkörper-Intervalltraining mit dem eigenen Körpergewicht“, weiß Fitnesstrainerin Mareen Riewe. Dementsprechend gut besucht sind die verschiedenen Kurse.

Egal ob „Zumba“, „Tae Bo“ oder „Functional Fit“ — insbesondere bei Frauen sind die Sporteinheiten in der Gruppe sehr beliebt. „Man trainiert in einer Stunde alle Muskelgruppen und powert sich voll aus“, beschreibt Kursteilnehmerin Vivien Recker. Einmal mit dem Training angefangen, intensivieren viele ihre Workouts zunehmend. „Ich gehe bis zu viermal in der Woche drei Stunden trainieren“, sagt Leon Harder (16) und beschreibt: „Ich mache einfach Sport, weil es mir Spaß macht und man sich immer neue Ziele setzt. Dass man dadurch auch einen guten Body bekommt, ist für mich nur ein positiver Nebeneffekt.“

Studio-Inhaber Mathias Schuck hat noch einen wichtigen Tipp für alle, die 2015 in Sachen Sport voll durchstarten wollen: „Beim Sport geht es um Nachhaltigkeit. Ein- bis zweimal die Woche intensiv zu trainieren, reicht für Anfänger völlig aus. So ist die Erfolgschance deutlich höher, dass daraus mehr wird, als nur ein Neujahrsvorsatz.“

Die beliebtesten Kurse
Tae Bo ist eine Fitness-Sportart, die Elemente aus asiatischen Kampfsportarten wie Karate, Taekwondo oder Kickboxen mit Aerobic verbindet und in Workouts meist zu schneller Musik praktiziert wird.
Functional Fit ist effektives Ganzkörper-Intervalltraining mit dem eigenen Körpergewicht, das einfach und effizient alle Fitnesskomponenten vereint. Kraft, Ausdauer, Koordination, Flexibilität, Schnelligkeit. Alles in nur einer Stunde.


Zumba kombiniert Aerobic mit lateinamerikanischen sowie internationalen Tänzen.

 



Raik Mielke

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