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HSV-Angriff zu harmlos

HSV-Angriff zu harmlos

Dorf Mecklenburg Handball / MV-Liga Frauen: Mecklenburger SV — HSV Grimmen 25:18 (13:7) Zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen, mussten die Damen des HSV ...

Dorf Mecklenburg Handball / MV-Liga Frauen: Mecklenburger SV — HSV Grimmen 25:18 (13:7) Zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen, mussten die Damen des HSV Grimmen zum Auswärtsspiel nach Dorf Mecklenburg reisen. Nach dem Pokalaus gegen dieses Team war auch im Ligaspiel nichts zu holen für den HSV. Dabei war die Partie ein Spiegelbild zur Niederlage vor knapp drei Wochen. Praktisch zur Halbzeit war das Spiel entschieden, weil Grimmen einfach zu schwach im Angriff agierte und gleich fünf Siebenmeter liegen ließ.

Der HSV Grimmen spielte mit:

Hagedorn, Radohs, Boldt (1), Bentzien (7), Riewe (2), Stamer (1/1), M. Stubbe, J. Stubbe, Schmidt, Kremser (2), Schacht (2), Hoffmann (3).

Dabei begannen die HSV-Frauen druckvoll in die Partie und führten schnell mit 2:0. Anschließend gab es die Möglichkeit zum 3:0, doch bereits in dieser frühen Phase ging der erste Siebenmeter nicht ins Tor. Danach kam Mecklenburg besser in die Partie. Beide Mannschaften spielten mit viel Tempo und Dynamik zum Tor. Doch nach dem 4:4 war Schluss mit der Herrlichkeit beim HSV. „Urplötzlich haben wir aufgehört, Handball zu spielen. Teilweise war das alles konfus. Spielzüge wurden komplett falsch gelaufen oder die Bälle fanden aus kürzester Distanz nicht den Anspieler. Zu allem Überfluss scheiterten wir vermehrt an der Torhüterin des MSV“, kritisierte HSV-Trainer Manuel Abé seine Mannschaft.

Zum Glück für den HSV, dass Mecklenburg ebenfalls einen schlechten Tag im Abschluss hatte und sich „nur“ auf 9:5 absetzen konnte. Grimmen reagierte mit der Auszeit, um etwas Ruhe ins Spiel zu bringen. Die Körpersprache ging gegen Null, dabei lag der HSV noch ausreichend im Rennen. Die Mannschaft aus Grimmen erholte sich anschließend ein wenig und spielte wieder etwas druckvoller. Bis zum 10:7 blieb der HSV auf Schlagdistanz. Dann brachten fünf weitere schlechte Minuten eine kleine Vorentscheidung in der Partie. Der MSV setzte sich zur Pause auf 13:7 ab.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit stellte Grimmen etwas um. Die Abwehr brauchte aber einige Zeit, um sich zu finden. Doch mit Nicole Radohs war dort ein sicherer Rückhalt. Leider verpassten es ihre Vorderleute, den deutlichen Pausenrückstand kontinuierlich zu verkürzen. Denn der Fehlerteufel schlug wieder zu. Somit konnte der MSV seine Führung weiter ausbauen (15:8, 18:10) und steuerte einem ungefährdeten Heimsieg entgegen.

Grimmen gab sich aber nicht auf und wollte sich vor allem nicht abschlachten lassen. „Ab der 45. Minute haben wir endlich wieder gegengehalten und Handball gespielt. Plötzlich lief der Ball flüssig durch die Reihen und die Nebenleute wurde gekonnt freigespielt. Vorher wurde die Verantwortung nur weitergeschoben. Doch entscheidend verkürzen konnte wir nicht, dazu waren wir zu schwach im Abschluss“, haderte Trainer Abé. Denn in der zweiten Halbzeit kamen vier weitere verworfene Siebenmeter hinzu. Teilweise lapidar flogen die Bälle Richtung Tor. Damit war an diesem Tag nichts zu holen. Mehr als das 21:15 gelang aus Grimmener Sicht nicht, um die Partie vielleicht noch etwas spannend zu gestalten. Am Ende setzte sich der MSV problemlos gegen die HSV-Frauen durch und hat jetzt sogar die Tabellenführung im Blick, nach der Niederlage von Stralsund in Rostock. Manuel Müller

OZ

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