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HSV Frauen bleiben weiter sieglos

Grimmen HSV Frauen bleiben weiter sieglos

In der MV-Liga verlieren Grimmens Handballerinen mit 23:26 gegen Pädagogik Rostock

Grimmen. Sie haben einfach kein Glück: Die Frauen vom HSV Grimmen verlieren auch das vierte Spiel in der MV-Liga, dieses Mal gegen Pädagogik Rostock mit 23:26. Auch in dieser Partie war deutlich mehr drin. Doch durch individuelle Fehler schaffen es die Gastgeber nicht, einen Zwei-Tore-Rückstand kurz vor Schluss wieder aufzuholen. „Das ist zum Haare raufen“, sagte Trainer Roman Bernhardt nach der Partie. „Wieder einmal zeigen wir keine schlechte Leistung, doch wir sind nicht abgezockt genug, um so eine Führung zu verwalten. Das ist ärgerlich für meine Mädels, die so tapfer gekämpft haben.“

Dabei hatte alles vielversprechend begonnen. Grimmen spielte eine gute Anfangsphase und zeigte sich vor allem aus dem Rückraum extrem gefährlich. Das war in den letzten Wochen noch eine Schwachstelle. Diesmal sorgten Kira Bentzien und Marie Mau, die eines ihrer besten Spiele im HSV- Dress absolvierte, für Tore. Nach zehn Minuten führte der Gastgeberinnen mit 6:4. Anschließend wechselte Rostock ein wenig durch und besetzte die Abwehr mit deutlich größeren Spielerinnen. Damit hatte Grimmen ein paar Probleme. Auch in der Deckung wurde es für die Trebelstädterinnen schwer.

Und so glichen die Gäste zum 8:8 aus. Grimmen legte nach und ließ bis zur Pause nur noch drei Treffer zu. Der HSV selbst erzielte noch vier Treffer, sodass beim 12:11 die Seiten gewechselt wurden.

„Es ist ärgerlich, dass sich das Team nicht für die couragierte erste Hälfte belohnt hat“, so Bernhardt.

Der HSV setzte sich im zweiten Abschnitt wieder ein wenig ab und spielte mit mehr Übersicht. Klare Chancen wurde herausgespielt und sicher verwandelt, so dass der HSV auf 18:15 davonziehen konnte.

Der erste Saisonsieg schien greifbar nah. Allerdings wurde die Hoffnung wieder enttäuscht.

„Erneut haben wir eine Führung aus der Hand gegeben. Ich weiß nicht, ob es die Angst vor dem gewinnen ist – aber wir hatten alles selbst in der Hand und fangen an zu zittern. Die Spannung fehlte im Team und ein Anführer, der die Mannschaft in der endscheidenden Phase leitet“, suchte Trainer Bernhardt Gründe für die Niederlage. Hinzu kam, dass einige wichtige Spielerinnen nicht zur Verfügung standen.

Pädagogik Rostock konnte mit seinem erfahrenen Team dagegen zum 18:18 ausgleichen. Selbst als die Gäste auf 22:24 davonzogen, wäre ein Erfolg für den HSV Grimmen noch möglich gewesen. Denn die Gäste machten nun genauso viele Fehler wie der HSV und vergaben beste Chancen. Allerdings konnte Grimmen einfach kein Kapital daraus schlagen und kassierte eine unnötige Niederlage. Am Ende setzte sich Pädagogik Rostock mit 26:23 durch.

Grimmen hatte genügend Chancen, das Spiel in die richtigen Bahnen zu lenken. Die Gäste waren einfach abgezockter. Lange können die HSV-Damen der verpassten Chance nicht hinterhertrauern. Am 18.

November steht das nächste wichtige Heimspiel an. Dann ist ab 16.00 Uhr der ebenfalls noch sieglose Stavenhagener SV zu Gast.

Manuel Abe

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