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HSV-Frauen entfachen zu wenig Druck

Schwerin HSV-Frauen entfachen zu wenig Druck

Handballerinnen unterliegen gegen den SV Grün Weiß Schwerin II deutlich mit 16:23 / Trainer dennoch zufrieden: „Team gibt nicht auf“

Schwerin. Dass es in der Landeshauptstadt schwer werden würde – zumal die Frauen aus Grimmen seit der Rückkehr in die MV-Liga dort noch nichts gewinnen konnten – war allen klar, doch am Samstag war definitiv mehr drin.

Dabei begann die Begegnung ganz nach dem Geschmack vom Trainer Paetow aus Grimmen. Der HSV agierte ohne Ehrfurcht vor den großen Namen und hielt lange gegen den Favoriten gegen. Vor allem die gute Abwehrarbeit hielt den Gast aus der Trebelstadt im Spiel und machte Lust auf die bevorstehenden Aufgaben. Das schnelle 2:0 durch den Gastgeber, konterte Grimmen gleich zum 2:2 Ausgleich. Fortan erlebten die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe, mit kleinen Vorteilen auf den Rückraumpositionen der Schwerinerinnen. Denn dort bekam der HSV die beiden besten Schützen des Gastgebers kaum in den Griff und musste viele Treffer aus dem Rückraum schlucken. Dennoch blieb Grimmen bis zur 20. Minute beim 7:6 dran. Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte häuften sich die Fehler auf Seiten der Gäste, so dass Schwerin durch schnelles Umschaltspiel noch auf drei Tore enteilen konnte und diesen 12:9 Vorsprung in die Halbzeit nahm.

Kurz nach der Pause gab es dann einen kurzen Schreckmoment im Team des HSV: Mareen Riewe verletzte sich ohne Fremdeinwirkung an der Wade und konnten im weiteren Verlauf nicht mehr mitwirken. Damit fehlte nun nach Kira Bentzien und Nicole Schacht eine weitere gefährliche Schützin. Ob es an dem Ausfall lag oder die Mannschaft mit den Köpfen noch in der Kabine war, kann keiner so recht erklären.

Das Team aus Grimmen wirkte auf einmal wie gehemmt. Es wurde kaum noch Druck entfacht und die spielende Leichtigkeit fehlte der Mannschaft. Schwerin war natürlich sofort zur Stelle und baute den Vorsprung auf 18:11 aus. Damit war die Begegnung eine Viertelstunde vor Schluss entschieden. Anschließend bäumte sich Grimmen nochmals auf, um die drohende Niederlage ein wenig in Grenzen zu halten.

„Das muss ich der Mannschaft hoch anrechnen. Trotz des hohen Rückstandes hat sich das Team zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Die Stimmung stimmt weiterhin und jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit bis wir den ersten Sieg holen. Ich glaube fest an die Mannschaft, dass es nächste Woche soweit ist“, zeigt sich Paetow optimistisch. In den letzten fünfzehn Minuten ließ Grimmen den Gastgeber dann nicht weiter davonziehen und verlor die Partie verdient mit 23:16.

Der HSV Grimmen spielte mit: Hagedorn, Trippler, Boldt, Hoffmann 5/4, Riewe 2, J. Stubbe, Stamer, Rambow 3, Mau 2, Ziems 3, Saß 1, Rabe, Fiedler´ und Kaatz.

Manuel Abé

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