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HSV-Frauen feiern deutlichen Sieg

Grimmen HSV-Frauen feiern deutlichen Sieg

Handball Frauen / MV-Liga / HSV Grimmen — SV Motor Barth 30:14 (19:6) Die Frauen vom HSV Grimmen feierten am Wochenende einen deutlichen Heimsieg gegen das Schlusslicht aus Barth.

Grimmen. Handball Frauen / MV-Liga / HSV Grimmen — SV Motor Barth 30:14 (19:6) Die Frauen vom HSV Grimmen feierten am Wochenende einen deutlichen Heimsieg gegen das Schlusslicht aus Barth. Doch der deutliche Sieg rückte auf Grund zweier Verletzungen in den Hintergrund. So verletzte sich Marlen Stubbe bereits bei der Aufwärmung und klagte über Probleme mit dem Rücken. Dennoch startete Grimmen voll konzentriert und ließ schon zu Beginn nichts anbrennen. Schnell ging der Gastgeber mit 2:0 und 5:1 in Führung. Dann die nächste Schrecksekunde: Beim fünften Treffer kam Janett Hoffmann so unglücklich auf, dass sie vom Feld getragen werden musste. Von diesem Schock erholte sich das Team aber schnell und hielt das Tempo weiter hoch. Vor allem Ann Carolin Kremser war nicht zu bremsen und traf in der ersten Halbzeit nach Belieben. Nach circa 17 Minuten (10:1) musste die Partie für längere Zeit unterbrochen werden. Die Schmerzen bei Marlen Stubbe wurden stärker, sodass sie ins Krankenhaus abtransportiert wurde und Janett Hoffmann mit ihrer Knieverletzung gleich folgte. „So was habe ich auch noch nicht erlebt, aber ich hörte, dass es beiden den Umständen entsprechend gut geht und wir hoffen, dass beide schnell wieder zur Verfügung stehen“, so Trainer Abé nach dem Spiel zuversichtlich. Aber auch von der kurzen Pause ließ sich der HSV nicht aufhalten und hielt die Gäste weiter aus Distanz. Mit einer deutlichen 19:6 Führung für den Gastgeber wechselten beide Teams die Seiten.

In der zweiten Hälfte sollte dann alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten bekommen und auch mal auf verschiedenen Positionen spielen. Der Angriff haperte dann des Öfteren, was sicherlich den Gästen in die Karten spielte. Doch die Deckung zeigte, mit den Torhütern dahinter, eine solide Leistung an diesem Tag. Die Partie war schon längst entschieden, so dass die zweite Hälfte Freundschaftsspielcharakter hatte. Dann musste Grimmen den letzten Schock verdauen. Christina Pohle knickte unglücklich um, signalisierte aber schnell, dass nichts Schlimmeres passiert war. In den letzten zehn Minuten konnte Grimmen dann nochmal den Vorsprung auf sechzehn Tore ausbauen und somit einen deutlichen 30:14 Erfolg feiern.

„Das war eine gute Leistung meiner Mannschaft, vor allem haben wir die Fehler dieses Mal im Rahmen gehalten. Das gibt Hoffnung für die letzten beiden Partien. Jetzt sind erst mal zwei Wochen Pause, so dass alle ihre Blessuren auskurieren können“ blickt Abé auf die nächsten Wochen.

Der HSV Grimmen spielte mit: Hagedorn, Radohs, Schmidt 2/1, Kremser 7, J. Stubbe 1, Schacht 5, M. Stubbe, Hoffmann 1, Stamer 2, Pohle 1, Riewe 8, Bentzien 3, Boldt und Koch.

Von Manuel Müller

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