Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
HSV Grimmen geht in Ribnitz mit 25:31 unter

Ribnitz HSV Grimmen geht in Ribnitz mit 25:31 unter

Trainer bemängeln Einstellung und Kampfgeist der Handballer / 250 Zuschauer sehen sich das Derby der MV-Liga an

Ribnitz. Betrübt und traurig verließen die Handballer des HSV Grimmen das Feld. In der MV-Liga haben die Trebelstädter gegen den Ribnitzer HV eine 25:31-Niederlage kassiert.

Dabei war beim Stand von 12:13 für den HSV zur Pause noch alles drin. Mit der Niederlage rutscht der HSV in der Tabelle nun auf Rang acht ab.

„Da war keine Einstellung, keine Leidenschaft, keine Emotionen und kein Kampf. Das war eine ganz schwache Leistung. So gewinnen wir keinen Blumentopf in der Liga“, beurteilte Co-Trainer Lars Kibscholl die Grimmener Mannschaft. „ Wir haben überhaupt keine Zweikämpfe angenommen – und wenn doch, viel zu oft verloren. Da muss sich jeder einzelne fragen, ob er alles für den Erfolg gibt“, sagte auch Trainer Manuel Abe. Einziger Lichblick der Gäste: Neuzugang Lucas Kladek-Markau, der sieben Treffer für die Handballer aus Grimmen erzielte.

Der Beginn war auf beiden Seiten sehr zerfahren. Von Derbystimmung und hitzigen Zweikämpfen war kaum was zu sehen. Roman Bernhardt eröffnete den Torreigen und traf in der Folge zur 3:1-Führung. Der Auftakt lief bei den Grimmenern also noch nach Plan.

Die Bernsteinstädter leben von Kampf und Einsatz – und beides spielten sie auch aus. So rannten die Grimmener ihnen zu oft hinterher und kassierten durch einfache Fehler viele Gegentore. „Wir wollten einfach kompakt stehen und versuchen, im Verbund zu arbeiten. Doch wir haben uns immer wieder locken lassen, standen nicht richtig im Block und auch heute hatten alle drei Torhüter keinen guten Tag“, so Abe.

Ribnitz wurde nun stärker und setzte sich mit 7:5 ab. Bis zur Pause hatten die Gastgeber eine knappe 13:12-Führung auf dem Konto. Die Grimmener Handballer verschliefen den Beginn der zweiten Hälfte und liefen bald einem 14:18-Rückstand hinterher. „Ribnitz spielte mit uns Katz und Maus und wir quälten uns von Angriff zu Angriff. Hinzu kommt die Disziplinlosigkeit auf dem Feld und auf der Bank.

Das müssen wir schnell abstellen“, erklärte Abe. Anstatt den Kampf anzunehmen und den Rückstand aufzuholen, verstrickten sich die Grimmener immer mehr in Diskussionen mit den Unparteiischen. Die Gastgeber aber konzentrierten sich aufs Spiel und bauten den Vorsprung auf 25:17 aus. Plötzlich ging ein kleinerer Ruck durch das Team der Trebelstädter und sie verkürzten auf 25:21 (52.). Danach hatte aber der RHV wieder die Oberhand und siegte mit 31:25. Noch vor dem Abpfiff feierten sie den Derbysieg vor den 250 Zuschauern. Der RHV steht damit auf Rang drei der Liga. Ribnitzer HV: Kleinecke, Lürken – Dukart 8, Evert 6, Ahrens 6/3, Brandt 5, Nucklies 3, Wiegratz 2, Voss 1, Bohnenstengel, Nemcinov.

HSV Grimmen: Corswandt, Granholm – Kladek-Markau 7/1, Bernhardt 4, Bentzien 3, Pervölz 3, Köhler 2, Raesch 2, Kopilow 2, Mainitz 1, Pollex 1/1, Eggert, Schuhknecht, Hildebrandt.

ma

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Börzow
Lana (v.l.), Salomé, Emely, Alina, Pia und Sara auf den Ponys des Reitvereins haben mit Trainerin Andrea Bössow (r.) jede Menge Spaß.

Großgemeinde oder nicht – die Börzower identifizieren sich stark mit ihrem Dorf und sind kulturell sehr aktiv

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Grimmen
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.