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HSV Grimmen macht mobil für den Nachwuchs

Grimmen HSV Grimmen macht mobil für den Nachwuchs

Der Handballsportverein in Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) bietet ab sofort einen Fahrdienst an. Dazu bekam er einen Bus geschenkt. Ziel sind auch Kooperationen mit Kitas und Schulen auf den Dörfern.

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Dank des Unternehmers Heiko Dettmann kann der HSV Grimmen seine Nachwuchsarbeit intensivieren und ausbauen. Der Holthofer spendierte dem Grimmener Verein einen Bus.

Quelle: Anja Krüger

Grimmen. Solch ein Geschenk bekommt man nicht alle Tage. Freudestrahlend nahmen deshalb auch die Verantwortlichen von Grimmens größtem Sportverein – dem Handballsportverein (HSV) – ihr Geschenk entgegen – einen eigenen Bus. Nagelneu. Vorrangig für die Arbeit im Nachwuchsbereich.

Beinahe täglich wird das Gefährt – ein Achtsitzer – in der Region unterwegs sein. „Seit Jahren hegen wir den Wunsch, auch Kindertagesstätten und Grundschulen im Umland eine Kooperation anbieten zu können. Mit dem Bus haben wir nun die Möglichkeit dazu“, sagt der stellvertretende Vereinsvorsitzende des HSV, Robert Schultz. In Grimmen gebe es diese Zusammenarbeit bereits mit drei Kitas und mit beiden Grundschulen.

Eigens dafür wurde bereits vor zweieinhalb Jahren mit Manuel Abé ein Vereinssportlehrer eingestellt, der aber auch teilweise für den Grimmener Polizeischützenverein tätig ist. Der 31-jährige Grimmener gibt regelmäßig Sportstunden in den Einrichtungen. Aber noch einen Vorteil hat das neue Vereinsgefährt. „Die Kinder aus der Wander-Grundschule können wir nun zu den Trainingseinheiten abholen“, berichtet Abé. Die Grundschüler der Grundschule „Dr. Theodor Neubauer“ hätten den Vorteil, dass die Heimathalle des HSV, die Sporthalle Südwest, nur wenige Meter entfernt ist. Für die handballbegeisterten Kids der Wander-Schule sei der Weg wesentlich weiter und gerade die ganz jungen Mädchen und Jungen, würden verständlicher Weise von den Eltern noch nicht allein von der Schule auf den Weg zum Training geschickt werden. „Und gerade zu den Trainingszeiten am Nachmittag ist es vielen berufstätigen Eltern nicht möglich, ihren Sprössling zu bringen“, weiß Abé.

Rund 130 Mädchen und Jungen trainieren derzeit beim HSV Grimmen. In allen Altersklassen sind Nachwuchsmannschaften des Grimmener Handballvereins im Ligaspielbetrieb vertreten – im weiblichen Nachwuchsbereich als Spielgemeinschaft mit dem HSV Peenetal Loitz. „Allein im F- und E-Jugend-Bereich sind es rund 40 Kids“, berichtet Abé, der selbst auch als Trainer bei den F-Jugend-Kids und den Männern fungiert. Und auch eine Mini-Truppe – Mädchen und Jungen ab circa vier Jahren – gebe es. Insgesamt sei man beim HSV Grimmen im Nachwuchsbereich also gut aufgestellt.

Gesponsert wurde das neue Gefährt von einem hiesigen Unternehmer. Schon seit vielen Jahren unterstützt Heiko Dettmann (45), Geschäftsführer der Firma ATS-Bauunternehmung GmbH aus Holthof, den Handballsportverein in der Trebelstadt. „Meine Tochter hat einst für den HSV gespielt, so entstand der Kontakt“, berichtet der Unternehmer. Bis heute ist der 45-Jährige den Handballern treu geblieben, war jahrelang Trikot-Sponsor der Frauen und nun der II. Männermannschaft, die derzeit in der Verbandsliga oben mitspielt. Und auch auf den Allerwertesten der Spieler der ersten Männermannschaft prangt sein Firmenlogo – selbstverständlich auf den Hosen. „Wir können uns nur bedanken. Für wohl jeden Verein sind derart engagierte Unterstützer enorm wichtig“, sagt der Vereinsvorsitzende Thomas Hagemann. Als Vereinsvorsitzender freue er sich besonders, dass dank des Busses und dem Holservice, den der HSV nun anbieten kann, der Verein und damit der Handballsport nun auch ein Angebot innerhalb der Ganztagsschulen in der Region werden könne.

Anja Krüger

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