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HSV-Handballer in MV-Liga nach Sieg wieder im Soll

Grimmen HSV-Handballer in MV-Liga nach Sieg wieder im Soll

Grimmens Zweite feiert glanzlosen 27:20-Erfolg in der Verbandsliga.

Grimmen. Die Herren des HSV Grimmen haben allen Grund zum Jubeln. Im Heimspiel am Wochenende besiegten sie in der MV-Liga den Stavenhagener SV mit 33:27 (17:13). „Zuerst einmal freuen wir uns natürlich über diesen Erfolg und die nächsten zwei Punkte. Dennoch sind wir mit einigen Dingen nicht ganz so zufrieden“, sagte Coach Lars Kibscholl. Das Team habe lange gebraucht, um die Aggressivität aus dem Spiel gegen Demmin wiederzufinden. „Dann geben wir zweimal eine klare Führung her und fressen zu viele einfache Gegenstöße. Das Spiel war nicht unser bestes Spiel, aber in den entscheidenden Phasen hatten wir mit Roman Bernhardt einen wichtigen Leader“, ergänzte Trainer Manuel Abe.

Beide Teams hielten sich zu Beginn des Spiels leicht zurück. Daher dauerte es bis zur vierten Minute, ehe die Gäste den ersten Treffer erzielen konnten. Auf der Gegenseite war es Roman Bernhardt, der für den HSV traf. Anschließend erzielte der SSV seine zweite Führung im Spiel – es war gleichzeitig seine letzte. Denn Grimmen wurde von Minute zu Minute stärker, war flink auf den Beinen und ließ

kaum eine Wurfchance der Gäste zu. Daraus resultierten viele Ballgewinne, mit denen der HSV seinen Vorsprung auf 7:2 ausbaute.

„So hatten wir uns das vorgestellt: hinten kompakt stehen und dann die einfachen Tore aus der ersten und zweiten Welle erzielen. Leider haben wir anschließend die Ordnung im Verbund verloren. Wir waren nun meist einen Schritt zu spät oder die Absprachen fehlten“, so Abe. Die Gäste kamen nach einer Auszeit besser zurück. Grimmen behauptete dennoch die Führung und ging mit vier Toren Vorsprung (17:13) in die Pause.

Die Fehleranalyse begann noch auf dem Feld. Grimmen musste in der Deckung wieder den Schalter umlegen. Das klappte zu Beginn der zweiten Hälfte noch nicht. Stavenhagen kämpfte sich bis zum 17:18 heran. Roman Bernhardt kam zurück auf das Feld und übernahm sofort Verantwortung. Erst erlöste er die Zuschauer mit dem Treffer Nummer 19. Dann setzte er Pervölz in Szene zum 20. HSV-Tor und traf danach wieder zum 21:18. „Roman strahlte in dieser Phase viel Ruhe aus, vor allem spielte er mit viel Überblick. Zudem brachte er wieder Stabilität in die Deckung“, sagte Kibscholl.

Grimmen legte wieder einen Gang zu und schraubte den Vorsprung auf 26:19 und 29:20. Anschließend führten einige Fehler dazu, dass die Gäste auf 26:29 herankamen. Doch Roman Bernhardt wusste es wieder für die Grimmener zu richten. Mit dem 33:27-Erfolg weist der HSV wieder ein positives Punkte- und Torekonto auf und steht damit wieder im Soll.

Die zweite Männermannschaft der HSV Grimmen konnte ebenfalls vor heimischem Publikum einen Sieg in der Verbandsliga einfahren. Allerdings lieferte die Mannschaft beim 27:20 gegen Teterow keine Glanzleistung ab. „Zwei Punkte und abhaken. Wir haben nicht gerade die beste Leistung abgerufen. In der Deckung waren wir zu oft sehr passiv und nicht so konsequent gegen den Werfer. Dadurch haben wir einige blöde Treffer kassiert“, war Trainer Maik Zinn nicht ganz zufrieden.

Dem HSV II gelang zwar der erste Treffer, aber Teterow übernahm bald das Spiel. Die Gastgeber liefen bis zum 7:7 einem Rückstand hinterher. Danach kamen die Trebelstäder besser ins Spiel und bauten ihre Führung über 9:7 und 11:8 bis zur Pause auf 14:10 aus. „Wir haben uns lange Zeit schwer getan. Irgendwie fehlte mir auch die Spannung von der ersten Minute in der Mannschaft. Dadurch sahen die vielen Zuschauer kein schönes Spiel“, so Zinn.

Der Coach sprach die Fehler in der Pause deutlich an und versuchte, seine Jungs nochmals neu einzustellen. Doch deutlich besser wurde die Begegnung auch im zweiten Abschnitt nicht. Grimmen spielte zu kompliziert und versuchte es zu oft mit der Brechstange. Erst zehn Minuten vor Schluss packten die HSV-ler eine Schippe drauf und holten sich den 27:20-Sieg.

Manuel Müller

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