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HSV feiert deutlichen Heimerfolg

HSV feiert deutlichen Heimerfolg

Große Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt gegen die SG Torgelow/Pasewalk

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Björn Kamps, Johann Bornemann, Moritz Hildebrandt und Ole Markert (v. r.) im HSV-Block. Im HSV-Tor Detlef Krause. Torgelow kann diesen letzten Freiwurf nicht verwerten. FOTO: ANJA KRÜGER

Jeder Gegner muss von der ersten Minute ernst genommen werden, sonst kann es schnell mal nach hinten los gehen. Das bekam der HSV Grimmen im ersten Abschnitt zu spüren, als die Gäste aus Torgelow/Pasewalk mehr Gegenwehr leisteten, als es der MV-Liga Reserve aus Grimmen lieb war. Doch zur Freude von Trainer Hagemann, steigerte sich der Gastgeber nach der Pause deutlich und feierte einen ungefährdeten 30:19 Sieg in der Verbandsliga Ost. Bester Torschütze im Team des HSV war Sven Mockschan mit sechs Treffern.

Zehn Minuten benötigte der Gastgeber, um sich in der Abwehr einigermaßen zu finden. Bis dahin hatten die Gäste leichtes Spiel und führten zu ihrer Überraschung mit 3:4 in Grimmen. Die Zuschauer glaubten ihren Augen kaum. Die Abstimmung in der Deckung des HSV funktionierte überhaupt nicht, so dass die Gäste über ihren Linkshänder Hans Bünder immer wieder zu einfachen Treffern kam. Auch im Angriff sollte anfangs noch nicht viel gelingen. Erst durch Einzelaktionen von Anton Schulz und Sven Mockschan kam der Gastgeber zu seinen Treffern und der ersten Führung von 5:4. Doch die erhoffte Initialzündung blieb aus. Trainer Hagemann raufte sich immer wieder die Haare, denn den Gästen wurde es weiterhin sehr leicht gemacht. Wenigstens funktionierte jetzt der Angriffsmotor, so dass die SG zwar weiterhin in Schlagdistanz blieben, Grimmen aber jederzeit einen Zahn zulegen konnte. „Wir haben einfach nicht die richtige Einstellung zum Spiel gefunden. Waren einfach zu faul einen Schritt mehr zu machen und kassierten zu schnell die Treffer“, begründete Hagemann die vielen Gegentore im ersten Abschnitt. „Sicherlich müssen wir auch die A-Jugendlichen in Schutz nehmen, die an diesem Tage eine Doppelbelastung nach ihrem kräftezehrenden Spiel hatten“, so Daniel Lemke. Damit blieb die Partie zur Pause, beim 17:14, spannend.

Das sollte sich im zweiten Abschnitt sofort erledigen. Einige Umstellungen wurden beim Gastgeber vorgenommen, womit die Gäste überhaupt nicht mehr zurechtkamen. Abwechselnd deckten Daniel Lemke und Sven Moskschan auf der Spitze und fingen die Bälle reihenweise ab. Grimmen blieb sage und schreibe 15 Minuten ohne Gegentor, was auch ein großer Verdienst vom starken Michael Kluth im Tor war und setzte sich vorentscheidend auf 24:14 ab. Auch danach war die Abwehr kaum zu knacken. Denn bis zum Schlusspfiff trafen die Gäste zwar noch fünf Mal, allein drei erzielten sie vom Siebenmeterpunkt und nur zwei aus dem Feld. Das spricht für einen variable und starke HSV-Abwehr. „In der Deckung haben wir jetzt einen Zahn zugelegt und uns endlich bewegt, doch leider konnten wir nicht an die gute Angriffsleistung im ersten Abschnitt anknüpfen. Da wollten wir es zu kompliziert machen, anstatt gradlinig zu spielen. Aber das ist meckern auf hohen Niveau. Wir haben klar gewonnen und zwei Punkte.

Alles andere interessiert jetzt erst einmal nicht“, so der beste Schütze Sven Mockschan. Nächste Woche geht es für den HSV dann zum Derby nach Loitz, wo das Team gleich nachlegen muss, um die Tabelle von hinten aufzurollen.

HSV Grimmen: Kluth, Krause, Mockschan 6, Kühnhold 1, Kamps 1, Schmekel 3, Lemke 3, Markert 3, Schewelies 1, Ludewig, Schulz 3, Bornemann 2, Hildebrandt 4 und Raesch 3.

Gelbe Karte: 3x HSV; 3x Torgelow/Pasewalk

2 Minuten: 3x HSV; 3x Torgelow/Pasewalk

7-Meter: HSV 0/0; Torgelow/Pasewalk 5/5

Manuel Abé

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