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Handball-Männer zittern sich zum Heimsieg

Handball-Männer zittern sich zum Heimsieg

HSV gewinnt gegen das Schlussslicht vom Doberaner SV nur mit 31:30 /Gäste kamen immer wieder heran / Durch den Sieg ist noch ein Medaillenrang möglich

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Tino Hagedorn war mit sechs Treffern der erfolgreichste Torschütze des HSV Grimmen.

Quelle: Anja Krüger

Grimmen

Handball-MV-Liga: HSV Grimmen — Bad Doberaner SV II 31:30 (15:15) So spannend hätten es die Männer vom HSV Grimmen doch wahrlich nicht machen müssen.

Gegen das Schlusslicht aus Doberan quälten sie sich förmlich als Gastgeber zu einem 31:30-Erfolg. Damit bleiben sie aber auf Tuchfühlung zu den oberen Rängen.

Die Gäste standen vor der Partie mit dem Rücken zur Wand und hatten eigentlich kaum noch eine Chance, die rote Laterne abzugeben. Mit einem kleinen Kader angereist, vermuteten viele in der Halle einen klaren Erfolg der Grimmener. Doch die Gäste spielten munter mit, als ginge es um sehr viel in dieser Partie. Auf HSV-Seite hatte man das Gefühl, als wäre die Begegnung ein Selbstläufer. Die Mannschaft wirkte platt und emotionslos. Die Deckung bekam kaum Zugriff auf den Rückraum der Gäste, die in der Anfangsphase wieder werfen konnten wie sie wollten.

Doberan lag daher gleich zu Beginn mit 4:2 in Führung. Als Grimmen in der Folge die Partie zum 5:4 drehte, blieb es ruhig auf den Rängen, obwohl die HSV-Sieben nicht gut spielte. Sicherlich hatte sie auch nicht mit so viel Gegenwehr der Gäste gerechnet. Doch Grimmen machte es dem Schlusslicht teilweise auch extrem einfach. Immer wieder pennte die Abwehr, so dass Doberan immer wieder frei vor‘m Torhüter auftauchte.

In den letzten zehn Minuten vor der Pause wechselte die Führung ständig hin und her. Zuerst holte sich der Gast ein 10:11, ehe Grimmen zurückschlug und mit 13:11 in Front ging. Aber auch das beruhigte das Spiel nicht. Jetzt schlug Doberan zurück und holte sich die 14:15 Führung. Beinahe wäre es bei diesem Stand in die Pause gegangen, doch Alexander Kopilow traf zum glücklichen 15:15 Pausenstand. „Die erste Halbzeit war ein Rückschritt. Die Deckung stand überhaupt nicht. Die Gäste spielten uns mit einfachen Mitteln immer wieder aus. Zum Glück machten wir vorn unsere Treffer“, war Trainer Lars Kibscholl sauer über den Auftritt seiner Jungs.

In der zweiten Halbzeit blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Immer wieder legte Grimmen einen oder zwei Treffer. Aber die Gäste aus Doberan zogen nach.

Als der HSV dann nach vierzig Minuten das erste Mal mit vier Toren führte, schien die Sache endlich die richtigen Bahnen zu nehmen (24:20). Doch so einfach wollten es die Gäste den Grimmener Jungs nicht machen. Immer wieder kamen sie zurück und verkürzten den Rückstand auf einen Treffer (26:25, 29:28).

Nun begann das große Zittern bei der Heimmannschaft, denn Doberan hatte nichts zu verlieren, während Grimmen noch ein wenig auf die Medaillenränge hofft.

Am Ende ging alles nochmal gut aus. Als die Gäste den Ausgleich auf der Hand hatten, leisteten sie sich einen technischen Fehler, den Grimmen zum 30:28 bestrafte und anschließend entschärfte Stefan Köpke den Wurf von Linksaußen und der knappe 31:30 Sieg war unter Dach und Fach. „ So blöd es auch klingt. Auch solche Spiele müssen gewonnen werden. Es war kein Leckerbissen, doch die zwei Punkte sind uns nicht mehr zu nehmen. Da die Konkurrenz hinter uns patzte, ist uns zumindest Platz fünf sicher. Doch so lange alles noch möglich ist, wollen wir mehr“, blickt Kibscholl schon mal zuversichtlich in die letzten beiden Begegnungen gegen die direkten Konkurrenten.

Der HSV Grimmen spielte mit:

Köpke, Hase, T. Hagedorn (6), Pollex (3), Bernhardt (5/1), Köhler (1), Salbrecht (3), Pervölz (4), Kopilow (6), Tschirschwitz (2), Abé (1);

Zeitstrafen: Grimmen zwei, Doberan drei;

Siebenmeter: Grimmen 1/2, Doberan 7/7

Von Manuel Abé

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