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Handballer fahren zum Derby nach Greifswald

Grimmen Handballer fahren zum Derby nach Greifswald

HSV trifft auf HC Vorpommern-Greifswald / Frauen in Rostock gefordert

Grimmen. Es ist Derbyzeit in der Handball MV-Liga. Nachdem der DHB den unteren Klassen am vergangenen Wochenende ein Spielverbot auferlegt hatte (die OZ berichtete), greifen die Handballer aus Grimmen wieder an. Der HSV ist beim HC Vorpommern-Greifswald zu Gast. Der Gegner hatte allerdings kein freies Wochenende – die Partie gegen Schwerin wurde auf den Freitag vorgezogen.

Auch der HSV wollte das angesetzte Spiel verschieben, doch das Ansinnen wurde vom Gegner abgelehnt. „Vielleicht war das gar nicht so schlecht für einige Spieler nach der unnötigen Niederlage in Warnemünde“, meint Coach Manuel Abe. Dieser Misserfolg hatte sich in den Wochen zuvor bereits abgezeichnet. „Die Mannschaft ist nicht so aufgetreten, wie sie es eigentlich kann“, sagt Abe. Vielleicht kommt dem HSV das Derby nun gerade recht. Zum Saisonbeginn hatte der HSV in Ribnitz verloren und danach in Demmin die richtige Reaktion gezeigt. „Das erwarte ich auch in diesem Derby,“ erklärt der Coach. Er erwartet allerdings kein schönes Spiel, da beide Teams in der Abwehr sehr kämpferisch agieren. Bereits in der Vorbereitung liefen sich beide Teams über den Weg. Schon dabei war abzusehen, dass beide Probleme mit der kompakten und aggressiven Abwehr hatten.

Greifswald ist ein starker Aufsteiger, der sich schnell im Mittelfeld festgesetzt hat. Wie der HSV kann der Gastgeber auf eine gute Mischung aus erfahrenen Leuten, die die Deckung zusammenhalten, und einigen jungen und spielintelligenten Handballern zurückgreifen. „Das wird mit Sicherheit eine sehr interessante Begegnung, denn beide Teams haben in ihrem letzten MV-Liga-Duell eine Niederlage kassiert“, sagt Abe. Dennoch ist beim HSV noch alles im Soll, auch wenn die eine oder andere Niederlage schmerzlich war. Wichtig ist, dass die richtigen Lehren daraus gezogen wurden.

HSV-Frauen müssen gegen Favorit SV Warnemünde ran

Auf die Frauen des HSV Grimmen wartet morgen ein ganz schwerer Brocken in der MV-Liga. Die Handballerinnen müssen um 18.30 Uhr in der Hansestadt Rostock ran und treffen dort auf den SV Warnemünde. Der Gastgeber stellt bekanntlich jedes Jahr eine gute Mannschaft und ist vor allem zu Hause sehr stark. Davon konnten sich schon einige Teams überzeugen. So auch der Aufstiegsfavorit aus Neubrandenburg, der als einziges Team bisher dort gewinnen konnte (26:25).

„Wir brauchen nicht um den heißen Brei reden. Wir sind ganz klarer Außenseiter und damit sind wir in vielen Spielen gut gefahren. Gerade in dieser Konstellation macht das Team zurzeit ordentliche Spiele. Wir werden daher nicht hinfahren und freiwillig die Punkte abgeben“, sagt Trainer Roman Bernhardt. Typisch für Warnemünde sei das Tempospiel. „Das kommt aber nur zum Tragen, wenn wir Fehler machen. Und diese wollen und müssen wir vermeiden“, fordert Bernhardt.

Bislang war die Mannschaft aus Grimmen fast in jeder Partie Außenseiter. So auch in Bützow, als das Team den Respekt zu spät ablegte. Dennoch zeigte die HSV-Sieben in diesem Duell, wie viel Potenzial in ihr steckt. Und darauf setzt der Trainer auch morgen.

Manuel Müller

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