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Handballer fegen Stavenhagen mit 35:21 vom Parkett

Grimmen Handballer fegen Stavenhagen mit 35:21 vom Parkett

Starke Abwehr, einfache Treffer – der HSV Grimmen ist wieder in der Erfolgsspur

Grimmen. Das war mal eine Ansage der Handballer des HSV Grimmen. Gegen den Stavenhagener SV schossen sie ihren ganzen Frust von der Seele und schicken die Gäste mit einer 35:21-Packung nach Hause. „Das war schon eine starke Vorstellung meiner Mannschaft und die richtige Reaktion auf die letzten Wochen. Endlich hat das Team alles umgesetzt was ich gefordert habe und schon kommt solch ein Ergebnis raus“, sagte HSV-Trainer Lars Kibscholl sichtlich erleichtert.

 

OZ-Bild

Martin Pollex beim Wurf. Er ließ sich von der Stavenhagener Abwehr kaum aufhalten. Am Ende waren es neun Tore, die er zum Sieg des HSV Grimmen beigetragen hat.

Quelle:

Wir haben heute ein sehr gutes Spiel abgeliefert und damit ein Zeichen gesetzt. Dafür darf sich die Mannschaft feiern lassen.“Lars Kibscholl, Trainer HSV Grimmen

Statistik

HSV Grimmen: Tino Corswandt, Maximilian Granholm, Martin Pollex 9, Matti Pervölz 6/2, Bastian Köhler 4, Manuel Abé 4, Roman Bernhardt 3/1, Steve Salbrecht 3, Christian Eggert 2, André Machel 2, Carl-Jonas Tschirschwitz 1, Alexander Kopilow 1, Kevin Mainitz Zeitstrafen: Grimmen drei, Stavenhagen drei Siebenmeter: Grimmen 3/6, Stavenhagen 3/5

Zehn Minuten dauerte es, bis das Spiel einigermaßen an Fahrt aufgenommen hatte (4:4). Bis dahin übertrafen sich beide Teams im Auslassen bester Chancen. Denn beide Torhüter starteten überragend in die Begegnung und ließen die Angreifer teilweise verzweifeln. Anschließend erhöhte Grimmen das Pensum und schien im Deckungsverbund unüberwindbar. Stavenhagen versuchte immer wieder, aus der zweiten Reihe zu treffen, doch blieben die Gäste meist im starken Block von Roman Bernhardt oder Steve Salbrecht hängen. Grimmen spielte sich von Minute zu Minute frei und setzte sich bis zur 20. Minute auf 10:5 ab. „So habe ich mir das vorgestellt – über eine starke Abwehr die einfachen Treffer erzielen. Jeder hat für jeden gekämpft“, lobte Kibscholl. Nach dem deutlichen Rückstand der Gäste reagierte deren Trainer mit einer Auszeit und einer Umstellung in der Deckung. „Danach haben wir für fünf Minuten den Faden verloren und sind in das alte Muster gefallen. Überhastete Abschlüsse und zu wenig Bewegung im Spiel“, kritisierte Steve Salbrecht. Stavenhagen nutzte den kurzzeitigen Blackout beim Gastgeber und verkürzte auf 10:8. Anschließend reagierte Kibscholl mit einer Auszeit, beruhigte das Team. Seine Mannschaft fand danach wieder ins Spiel zurück und warf sich eine 13:9-Pausenführung heraus. Und diese galt es nach der Pause allmählich auszubauen.

Dies gelang in eindrucksvoller Manier. Grimmen spielte sich im zweiten Abschnitt in einen wahren Rausch und setzte gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit die richtigen Akzente. Nach dem 15:10 erhöhte der HSV anschließend auf 19:11. Auch im weiteren Verlauf war Grimmen einfach nicht mehr aufzuhalten. Vor allem Martin Pollex war jetzt nicht zu stoppen und traf. Nach 45 gespielten Minuten war die erste Zehn-Tore-Führung im Spiel erreicht. „Wichtig war in dieser Phase, dass wir weiter ruhig und konzentriert geblieben sind und vor allem nicht nachgelassen haben. Wie schnell so etwas in die Hose gehen kann, haben wir alle schon erlebt“, meinte Kibscholl. Aber an diesem Tag musste er sich keine Sorgen um sein Team machen. Jeder wollte diesen Erfolg und so ließ der HSV Grimmen in der Folge nicht nach, sondern erhöhte weiterhin. Tino Corswandt hielt weiter sehr stark und bestätigte seine gute Form in dieser Saison. Den Grimmenern war nach dieser deutlichen Führung die Leichtigkeit und der Spaß am Spiel anzusehen. Da klappten auch wieder Sachen, die in den letzten Begegnungen schief gingen. So traf Matti Pervölz per Dreher, Roman Bernhardt packte den Hammer aus und Steve Salbrecht erzielte endlich wieder einfache Treffer aus dem Rückraum. Das Publikum honorierte diese Leistung mit viel Beifall.

Zehn Minuten (30:17) vor Schluss war dann auch allen klar, dass da nichts mehr schief gehen kann. Zu souverän war der Auftritt des HSV-Teams. Am Ende feierten die Trebelstädter einen 35:21-Kantersieg, der auch in der Höhe völlig verdient war. Der Grimmener Trainer war völlig zurecht zufrieden, blickte aber schon auf die kommende Aufgabe. „Jetzt müssen wir diese gute Leistung auch bestätigen und die verlorenen Punkte aus Wismar, im Derby am kommenden Sonntag gegen Stralsund wiederholen.“

Manuel Müller

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